Back to Top

[iL*]

Subscribe to [iL*] Feed
Aktualisiert: vor 17 Minuten 24 Sekunden

Gegen den türkischen Angriffskrieg in Nord-Syrien – Solidarität mit Rojava

16. Oktober 2019 - 23:16
Aufruf zu Anti-Kriegs-Demonstrationen am 19. Oktober 2019 Rojava verteidigen bedeutet auch, die Welt von morgen zu retten. Erdogans Angriff ist ein Angriff auf uns alle.

Wir fordern:

• Stopp des Angriffskriegs der Türkei in Nordsyrien.

• Stopp der deutschen Waffenlieferungen an die Türkei.

• Stopp der wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei

• Eine friedliche Lösung des Krieges in Syrien mit Beteiligung der kurdischen Akteure und Autonomie Nord-Syriens.

In Nord-Syrien, besser bekannt als Rojava, ist in den letzten Jahren ein einzigartiges multiethnisches und multireligiöses demokratisches Projekt herangewachsen. Es gewährleistet das friedliche Zusammenleben von Millionen Kurd*innen, Araber*innen und Christ*innen. Umgeben von Ländern die die Frau unterdrücken wurde in Rojava eine Gesellschaft entwickelt, die die Gleichberechtigung von Mann und Frau umsetzt. Seit 2012 wurden hier wieder vom Krieg zerstörte Städte und Dörfer wiederaufgebaut, die Zivilgesellschaft konnte sich trotz Krieg in Syrien neu entwickeln. Die Demokratische Föderation Nordostsyriens (Rojava) steht beispielhaft für die Vision eines friedlichen und demokratischen Mittleren Ostens. Das soll jetzt zerstört werden.

Die Ankündigung der USA unter Trump die US-Armee zurückzuziehen ermöglichte erst den Angriff der Türkei. Die türkische Armee begeht Kriegsverbrechen in dem sie aktuell zivile Infrastruktur bombardiert, wie Krankenhäuser, die Wasserversorgung, die Stromzufuhr sowie gezielt Zivilist*innen angreift. Mit diesem Krieg droht der IS erneut zu einer Gefahr zu werden – nicht nur für Rojava, auch für Europa. Es waren die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) und die lokalen Selbstverteidigungskräfte (YPG und YPJ) aus Rojava, die den IS und seinen Kalifatstaat besiegten. 11.000 von ihnen ließen dabei ihr Leben.Erdogan und seinem gleichgeschalteten Staat geht es nicht um die Sicherung der Grenzen, sondern um die Vertreibung der Kurd*innen und der anderen Völker aus der Grenzregion und die Zerstörung der selbstverwalteten Region Rojava. Die geplante Einrichtung einer sogenannten „Schutzzone“ bedeutet eine ethnische Säuberung und Umsiedlungspolitik des Gebietes. Was das bedeutet sieht man im nordsyrischen Afrin, dass von der türkischen Armee letztes Jahr erobert wurde und in dem nun Willkür und Terror herrscht. Die völkerrechtswidrige Invasion und Besetzung weiterer kurdischer Gebiete in Syrien schaffen neue Flüchtlingsströme.

Mit der Drohung die Grenzen nach Europa für Flüchtlinge zu öffnen will Erdogan die Zustimmung der EU-Staaten zu diesem Krieg zu erzwingen. Es muss Aufgabe der EU und insbesondere Deutschlands sein, sich klar gegen den Krieg und jede weitere Eskalation zu stellen. Das weitgehende Stillschweigen der Regierungen der EU bedeutet Zustimmung zu diesem Krieg der Türkei. Wirtschaftliche Interessen und die mit dem Flüchtlingsabkommen geschaffene Abschottung gegen Geflüchtete sind ihnen wichtiger ihnen als Menschenrechte, Demokratie und Frieden.

Wir bekunden unsere Solidarität mit Rojava und fordern das sofortige Ende des Krieges durch die Türkei sowie den Rückzug der türkischen Armee. Es geht um die Erhaltung von Gleichberechtigung, friedlichem Zusammenleben und Weiterentwicklung von Ökologie und Demokratie in der Region. Das geht uns alle an. Verteidigen wir die Werte Rojavas, lassen wir die dortigen Menschen nicht allein, es geht auch um unsere Zukunft.

Termine der Anti-Kriegs-Demonstrationen am Samstag, den 19. Oktober:

Köln – Auftaktkundgebung um 11:00 Uhr am Ebertplatz und Chlodwigplatz / Demonstrationsbeginn um 12:30 Uhr / Abschlusskundgebung um 15:00 Uhr – Ort wird noch bekannt gegeben

Hamburg – S-Bahn Haltestelle Sternschanze um 15:00 Uhr

Frankfurt – Hauptbahnhof/Kaisersack um 16:00 Uhr

Berlin – (voraussichtlich) Potsdamer Platz (Historische Ampelanlage) um 13:00 Uhr

Magdeburg – Hauptbahnhof um 17:00 Uhr

Nürnberg – (voraussichtlich) Aufseßplatz um 15:00 Uhr

Stuttgart – Lautenschlager Platz um 15:00 Uhr

Saarbrücken – Europa-Galerie um 14:30 Uhr

Freiburg – Platz der Alten Synagoge um 17:00 Uhr

Hannover – Hauptbahnhof um 14:00 Uhr

Leipzig – Eisenbahnstraße/Aldi um 16:00 Uhr

Am Sonntag, den 20. Oktober:

Dresden – Bahnhof Dresden Neustadt (Rojava-Block für die internationale Solidarität auf der NoPEGIDA-Demo) um 11:55 Uhr

Aufruf: Gegen den türkischen Angriffskrieg in Nord-Syrien – Solidarität mit Rojava

16. Oktober 2019 - 23:04
Gegen den türkischen Angriffskrieg in Nord-Syrien – Solidarität mit Rojava

Aufruf zu Demonstrationen am Samstag, den 19. Oktober 2019

________

Rojava verteidigen bedeutet auch, die Welt von morgen zu retten. Erdogans Angriff ist ein Angriff auf uns alle.

Wir fordern:

• Stopp des Angriffskriegs der Türkei in Nordsyrien.

• Stopp der deutschen Waffenlieferungen an die Türkei.

• Stopp der wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei

• Eine friedliche Lösung des Krieges in Syrien mit Beteiligung der kurdischen Akteure und Autonomie Nord-Syriens.

In Nord-Syrien, besser bekannt als Rojava, ist in den letzten Jahren ein einzigartiges multiethnisches und multireligiöses demokratisches Projekt herangewachsen. Es gewährleistet das friedliche Zusammenleben von Millionen Kurd*innen, Araber*innen und Christ*innen. Umgeben von Ländern die die Frau unterdrücken wurde in Rojava eine Gesellschaft entwickelt, die die Gleichberechtigung von Mann und Frau umsetzt. Seit 2012 wurden hier wieder vom Krieg zerstörte Städte und Dörfer wiederaufgebaut, die Zivilgesellschaft konnte sich trotz Krieg in Syrien neu entwickeln.

Die Demokratische Föderation Nordostsyriens (Rojava) steht beispielhaft für die Vision eines friedlichen und demokratischen Mittleren Ostens. Das soll jetzt zerstört werden.

Die Ankündigung der USA unter Trump die US-Armee zurückzuziehen ermöglichte erst den Angriff der Türkei. Die türkische Armee begeht Kriegsverbrechen in dem sie aktuell zivile Infrastruktur bombardiert, wie Krankenhäuser, die Wasserversorgung, die Stromzufuhr sowie gezielt Zivilist*innen angreift. Mit diesem Krieg droht der IS erneut zu einer Gefahr zu werden – nicht nur für Rojava, auch für Europa. Es waren die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) und die lokalen Selbstverteidigungskräfte (YPG und YPJ) aus Rojava, die den IS und seinen Kalifatstaat besiegten. 11.000 von ihnen ließen dabei ihr Leben.

Erdogan und seinem gleichgeschalteten Staat geht es nicht um die Sicherung der Grenzen, sondern um die Vertreibung der Kurd*innen und der anderen Völker aus der Grenzregion und die Zerstörung der selbstverwalteten Region Rojava. Die geplante Einrichtung einer sogenannten „Schutzzone“ bedeutet eine ethnische Säuberung und Umsiedlungspolitik des Gebietes. Was das bedeutet sieht man im nordsyrischen Afrin, dass von der türkischen Armee letztes Jahr erobert wurde und in dem nun Willkür und Terror herrscht. Die völkerrechtswidrige Invasion und Besetzung weiterer kurdischer Gebiete in Syrien schaffen neue Flüchtlingsströme.

Mit der Drohung die Grenzen nach Europa für Flüchtlinge zu öffnen will Erdogan die Zustimmung der EU-Staaten zu diesem Krieg zu erzwingen. Es muss Aufgabe der EU und insbesondere Deutschlands sein, sich klar gegen den Krieg und jede weitere Eskalation zu stellen. Das weitgehende Stillschweigen der Regierungen der EU bedeutet Zustimmung zu diesem Krieg der Türkei. Wirtschaftliche Interessen und die mit dem Flüchtlingsabkommen geschaffene Abschottung gegen Geflüchtete sind ihnen wichtiger ihnen als Menschenrechte, Demokratie und Frieden.

Wir bekunden unsere Solidarität mit Rojava und fordern das sofortige Ende des Krieges durch die Türkei sowie den Rückzug der türkischen Armee. Es geht um die Erhaltung von Gleichberechtigung, friedlichem Zusammenleben und Weiterentwicklung von Ökologie und Demokratie in der Region. Das geht uns alle an. Verteidigen wir die Werte Rojavas, lassen wir die dortigen Menschen nicht allein, es geht auch um unsere Zukunft.

Am 19. Oktober findet in Köln eine überregionale Demonstration mit anschließender Kundgebung unter dem dem Motto „Gegen den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien – Solidarität mit Rojava“ statt. Es wird zwei Demonstrationszüge geben, die sich jeweils um 11:00 Uhr am Ebertplatz und dem Chlodwigplatz sammeln. Nach den Auftaktkundgebungen an diesen beiden Sammelplätzen beginnen die Demonstrationen um 12:30 Uhr. Beide Demonstrationen treffen sich um 15:00 Uhr an der Deutzer Werft zu einer gemeinsamen Abschlusskundgebung.

Mehr Informationen: https://solidaritaetmitrojava.wordpress.com/aufruf/

Cafe Arranca!

15. Oktober 2019 - 16:39

Der Sommer geht langsam zu Ende und wir laden euch alle zum nächsten Café Arranca! - dem Freiraumcafé der Interventionistische Linke Rhein-Neckar - ein.
Euch erwarten zum Essen leckere Blackbean Burger mit Rosmarin-Kartoffel-Ecken auf Selbstkostenbasis.

Nach dem Essen wird die Politikwissenschaftlerin Dastan Jasim, welche in den letzten Monaten in Kurdistan gelebt hat, über die jüngsten Geschehnisse in Rojava berichten und was wir hier vor Ort tun können!

Ab 19 Uhr gibts es Essen, um ca. 20 Uhr beginnt der Input. Wie immer im ASV Mannheim, Beilstraße 12 Hinterhaus. Wir freuen uns auf euch!

P.S. Helfer*innen sind wie immer schon ab 17 Uhr gerne gesehen.

Was ist das Cafe Arranca?!
Das Cafe Arranca! ist ein neues Freiraum-Angebot im ASV im Jungbusch, welches immer am dritten Sonntag im Monat um 19 Uhr stattfindet. In gemütlicher, ungezwungener (Café-)Atmosphäre möchten wir euch einen Raum bieten, für Diskussion und politische Auseinandersetzung, um sich auszutauschen und kennenzulernen. Oder einfach um entspannt die Woche ausklingen zu lassen. Dazu gibt es leckeres, veganes Essen zum Selbstkostenpreis und regelmäßig einen politischen Input (Film/ Texte/ Vortrag).
Wir wollen mit euch gemeinsam einen Raum schaffen in dem sich alle wohlfühlen und verschieden sein können, weshalb wir keinen Bock auf jegliches diskriminierendes Verhalten haben.

ILTIS in Bermudas - Rote Ecke? Die Linke und der Kampfsport

15. Oktober 2019 - 16:27

»ILTIS in Bermudas«, Sendung 36: »Rote Ecke? Die Linke und der Kampfsport«:

Zum Livestream hier lang

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des 30-jährigen Bestehens des ASV, haben wir uns mit 2 Genossen aus Mannheim getroffen, die nicht nur Politik machen, sondern auch in Kampfsportgruppen sind. Doch wie verhält sich linker Kampfsport zu Gewalt und Wettbewerb? Welche Unterschiede gibt es zu rechten Kampfsportevents wie "Kampf der Nibelungen"? Und wie viele Frauen* wirken mit in einem durch Männer dominierten Sport?
Edgar Eisenkinn ist in der Partisanen-Gruppe aus dem JUZ Mannheim, Tofik ist von der Thaibox-Gruppe aus dem ASV Mannheim. Beide werden etwas zum Themenspektrum in gemütlicher Talkatmosphäre sagen, ergänzt durch Musik und moderative Inputs von der Moderation im Off.

»ILTIS in Bermudas« ist der monatliche Polit-Talk im Bermuda Funk der IL Rhein-Neckar & Friends. Die Sendung wird jeden dritten Dienstag eines Monats um 22 Uhr ausgestrahlt und kurz vorher aufgenommen. Sie ist über den Livestream des bermuda.funks ( http://bermudafunk.org/livestream.html ) zu empfangen sowie auf den UKW-Frequenzen 89,6 MHz (MA) / 105,4 MHz (HD) und anschließend vorübergehend im Podcast des bermuda.funks und dauerhaft im Archiv von Freie-Radios.net ( http://www.freie-radios.net/serie/iltisinbermudas ) zu finden.

Rote Zone: "Miete essen Seele auf" - Filmabend und Austausch

13. Oktober 2019 - 17:11

Der Kampf um bezahlbaren Wohnraum hat inzwischen im ganzen Land stark an Öffentlichkeit gewonnen. Aktuell ist die Problematik schon lange und wird es wohl leider auch noch einige Zeit bleiben. Es ist an uns, unsere Zukunft und unsere Interessen in die eigene Hand zu nehmen und gegen die Profitinteressen der Reichen durchzusetzen.

Eine Initiative, die diesen Kampf schon viele Jahre führt, ist "Kotti und Co." in Berlin. Über sie und ihre Arbeit gibt es mit „Miete essen Seele auf“ einen tollen Film (ca. 55 Min.), der auch für uns hier in Hannover spannend ist. So unterschiedlich unsere Städte und unsere Bedingungen auch sind, so viel haben wir doch gemeinsam in den Problemen und den Gegnern, mit denen wir zu kämpfen haben.

Wir wollen nach dem Film gerne mit euch diskutieren, was wir von dem Kampf am Kottbusser Tor für uns in Hannover lernen können. Denn schon am 2. November ruft das neugegründete Recht auf Stadt-Netzwerk zur Demo auf. Es geht um ein Hannover, das uns allen gehört. Die Rote Zone mit dem Film ist eine gute Gelegenheit, um sich kollektiv auf die Demo einzustimmen und weitere Pläne zu schmieden!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Feminismus von Ost: Podiumsgespräch über verlorengegangene Errungenschaften und die Verschiedenheit feministischer Perspektiven in Ost und West.

10. Oktober 2019 - 9:29

Feminismus von Ost: Podiumsgespräch über verlorengegangene Errungenschaften und die Verschiedenheit feministischer Perspektiven in Ost und West.
27.10.2019 – 19 Uhr  Zucker (Liebfrauenstraße 66, Darmstadt)


„Die Frauen haben kein Vaterland zu verlieren, sondern eine Welt zu gewinnen. Wir sollten gerade jetzt die Chance ergreifen, in einem erneuerten Sozialismus die Vielfalt unserer Lebensformen, unserer individuelle Verschiedenartigkeit, unsere Bedürfnisse und Ansprüche zur Geltung bringen.“
(Auszüge aus dem Manifest für eine autonome Frauenbewegung. “, 03.12.1989, Ost-Berlin. In: Frauen in die Offensive: Texte und Arbeitspapiere. Berlin, 1990)


Der Alltag vieler Frauen in der DDR waren durch ein hohes Maß Unabhängigkeit geprägt. Errungenschaften der feministischen Bewegung, wie eine Frauenerwerbsarbeit bei gleichem Lohn, die Legalität von Schwangerschaftsabbrüchen, ein liberales Scheidungsrecht oder eine Anrecht auf Kinderbetreuung waren – bei gleichzeitig patriarchalen Staatswesen – gelebte Realität.
Mit der Eingliederung der DDR in den westdeutschen Staat im Oktober 1990 ist dieser Emanzipationsvorsprung Ost passé. Die Entwicklungen in der Nachwendezeit stellten das gesamte Werte- und Wirtschaftssystem auf dem Kopf: Massen- und v.a. weibliche Arbeitslosigkeit, eingebrochene Geburtenraten und gesetzliche Rückschritte prägten diese Zeit.
Dabei wurde der gesellschaftliche Aufbruch im Herbst 1989 in der DDR von einer starken unabhängigen Frauenbewegung getragen, die die weitere Emanzipation von Frauen als ein gesamtgesellschaftliches Projekt einer offenen, ökologische, nicht-totalitäre sozialistischen Gesellschaft verstand.
Der feministische Aufbruch 89 und die ostdeutschen Emanzipationsmomente werden in der zeitgenössischen (westdeutschen) Erinnerungskultur weitestgehend ausgeblendet. Zudem prallten nach 1990 die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Überzeugungen west- und ostdeutscher Feministinnen aufeinander, wodurch sich ostdeutsche Feministinnen frustriert zurückzogen.


Mit dem Podiumsgespräch wollen wir an die emanzipatorischen Ansätze der unabhängigen feministischen Bewegung in der DDR und Ostdeutschland anknüpfen. Was zeichnete die ostdeutsche Frauenbewegung im Herbst 1989 aus? Wieso verstanden die ostdeutschen Feministinnen nach der 1990 ihre westdeutschen Schwestern nicht? Was können wir für die gegenwärtigen feministischen Kämpfe lernen?
(Bild: Unabhängiger Frauenverband UFV)

Die Veranstaltung ist der Teil der Reihe „Emanzipatorische Perspektiven im Osten  Gesellschaftlicher Aufbruch 1989 und ostdeutsche Verhältnisse 30 Jahre danach“ der Interventionistischen Linken Darmstadt

„Sorgen wir dafür, dass in unserem Land niemand wegen seiner Herkunft, seiner Nationalität, wegen seiner Behinderung oder einfach seiner Andersartigkeit ausgegrenzt wird. Schaffen wir vielmehr die Bedingungen für die Entwicklung solidarischer Beziehungen – zwischen Männern und Frauen, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Alten und Jungen, zwischen Gesunden und Kranken (…).“

„Wollen wir uns etwa mit den Herren in Bonn wiedervereinigen? Die Diktatur des Politbüros durch die Diktatur des Bundeskanzleramts ersetzen? Wiedervereinigung hieße in der Frauenfrage drei Schritte zurück. Es hieße – überspitzt gesagt – Frauen zurück an den Herd. Es hieße: wieder Kämpfen um das Recht auf Arbeit, kämpfen um einen Platz für den Kindergarten, und die Schulspeißung. Es hieße vieles mühsam Errungene aufzugeben, statt es auf eine neue qualitative Stufe zu heben“

PGP-Key

8. Oktober 2019 - 14:16

Stand 10/2019

-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

mQENBF1BtgMBCAC/4rhDNtuniafbTlm7ca9qOG8f/ZSG7cEeHnc4VjvhdUaZ9WyT
V94KENJaOH/uVIwvdkVTGLV1sRR39MbqTvB81ywF6h9IJf2QsAZdTeaY9mzcCRKM
03MasN36hC49SrqeQafAN8vR2gPGQJ3hI+TjQ4C3C3JTFVAbRlVciA1ASgbTbGDP
Q2fV3UCluxSJGWhHa9pkaKDWqVMHV7SlEUj+zQGegViuLxNPerFobVkhPDLszQg5
B8rp8iTDacvy83f3sV2AeblTmhf9QPRUK+gyaapU+FnATQeekIM7UKFvmmGsQnjt
HjCokGQ7eBU/eDqsJP7bNpl7+0U/UUVyVN6XABEBAAG0JWJnZS1pbEByaXNldXAu
bmV0IDxiZ2UtaWxAcmlzZXVwLm5ldD6JAVQEEwEKAD4WIQTVBe1HgcD8b2Yp+GCm
QrZPoMo8AQUCXUG2AwIbAwUJA8IzvQULCQgHAwUVCgkICwUWAgMBAAIeAQIXgAAK
CRCmQrZPoMo8AafaB/9j1xu2JCjf9c2iTbTVrXF+kZGrV+HDrfA1G4JsYoLsLF8F
POPSaemjNw25ybe6T0mw6wrwJVtNveIuCUhX6NP6CnZTHFk13Fj67WlzaUW/L/fA
/C41Ws8kHhhlmnDfNtJBaYh9Mc8iOw5odaH0NaNoy0pN6Fs30RoozwJVwedmhYNi
M2oliIAiJ9AF2As2CtUxjSpalgP7rDh2u7ZAPDRfXtjziFoQcd7mlE645o3cRz9A
smYb8SCkRyKdpRJLwvNOHcE5iZ33XW7+NSNsgM3DKf4MuayJJgTuhotT1tq7yiDX
J2LODWqcgxnOHGYMHNoy7gNV+kgX4+csD7sHw+uVuQENBF1BtgMBCACyHafECh98
B97gDxjxVr639M/w5c6jY5VTdgZ5bkWOb9J1oUw/Xbe067dmAN7sI4vmMDTSmpdI
/RPd3+vv8gnBwUKbWmE1faHDE3ghj7pNbvwaS9FWBHJqIcjzMuJ2i5OTrBxuQbLv
sv2MMJ+iYOqrobMMGSC0QTehx9YKilLV4Aqh37HxeS/tnLBy7iM2dC69ZxUyUwyl
Nhub17Do3tY9x981psH9F5xkC16o5ltHq/GLXdzRyPi+VXXNisrtMabkoJBe0zXU
98B/A4/d9btB0Im8TiwUX/7f4puzILDw8jez+CupVAVKChyyJZrh1mq6luyCeVqY
Fohkev6AivUbABEBAAGJATwEGAEKACYWIQTVBe1HgcD8b2Yp+GCmQrZPoMo8AQUC
XUG2AwIbDAUJA8IzvQAKCRCmQrZPoMo8AXXnCACX8UPTZhvykTzTRnMPrBryAVnF
YOmL1phl8Yk2DmT3B/XBuG/m0uF1nFp3KtD31g/JBzSupJS+Fm7Noq3EXaHMT1or
1J68TdZNa92RmhzxGG1/tFhiG8Cg9D7LXs1jtEY/pWXQpc1NP0XJ44RE/U5wjiAj
6nnDKQj6uwEihca8BMlVouoJLtdN5gZr8KsmBMis3cWs225isJ4iq7l/EkEj40FN
TaGuK4+iXDGNRwwh7QSRnbNsXrj7u9yDM6+k2/Hi9SNgnMUl0gl51X6AjK+jIRne
rNBurqgybSPv97L80kNLohm25BoMBln2Y14nzwOu+qjDWkOHHi+cpdAw5BKS
=5my1
-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

Critical Mass am Global Strike Day 20.9.

22. September 2019 - 17:31
Auftakt an der LorenzkircheCC BY

Alle fürs Klima

Seit über einem Jahr zeigt die Fridays for Future Bewegung starke Präsenz auf der Straße. Die Bewegung - entgegen der Hoffnungen der Herrschenden - wird immer größer, die Forderung nach Klimaschutz finden in breiten Teilen der Gesellschaft Anklang. Auch die Versuche, die Bewegung zu delegitimieren sowie ihr zu drohen half nichts. Ganz im Gegenteil. Die Beteiligung von Fridays for Future an Ende Gelände zeigt, dass sie sich teilweise radikalisiert. Zusätzlich findet die Bewegung zunehmend Unterstützung aus anderen Bereichen: Gewerkschaften, Wissenschaft, usw.. Und sie wird breiter. Andere Strömungen verbinden ihre Kämpfe mit dem Klimaschutz: Seebrücke (Antirasissmus) [1], FLINT*-Streik-Bündnis (Feminismus) [2], Bündnis Frieden in Kurdistan (Internationale Solidarität) [3]. Sie zeigen uns, dass alle Krisen die selbe Ursache haben: den Kapitalismus.

Critical Mass führt zum zeitweisen Ausnahmezustand auf der Straße

Am 20. September war weltweit ein großer Streiktag. In 150 Ländern streikten ca. 1,5 Millionen Menschen für den Klimaschutz. So auch in Nürnberg: Ab 12.05 h fand die erste große Klimastreik-Aktion mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt nach den Ferien statt. 8000 Menschen - nicht nur Schüler*innen -  fanden sich auf dem Lorenzer Platz ein. Ca. 450 davon radelten ab 15.00h ca. 2 h durch die Stadt als eine Climate Critical Mass. Bunt, laut und kraftvoll waren sie Teil des Verkehrs. Die Route führte vom Hauptbahnhof über den Plärrer, die Rothenburgerstraße, dem Frankenschnellweg, der Landgrabenstraße, dem Hauptbahnhof, dem Rathenauplatz, dem Nordring, an der JVA vorbei, das Hallertor zum Friedrich-Ebert-Platz, an dem der "PARKing Day" stattfand. Dabei mussten die Autos den Fahrrädern weichen. Einige Straßen davon waren zeitweise durch die Fahrradfahrer*innen komplett für einige Zeit versperrt, wurden erfolgreich blockiert.

"System change statt Climate change"

Zuammen mit Ende Gelände [4], Seebrücke und dem FLINT*-Streik-Bündnis beteilgten wir uns an dem Streik. Wir fordern nicht nur das Ende aller fossilen Brennstoffe, eine Verkehrswende zugunsten des Fahrrades und das Ende des Klimawandels, sondern darüber hinaus einen echten gesellschaftlichen Wandel. "System change statt Climate change" war u.a. auf den Plakaten zu lesen. Der Kapitalismus hat den Klimanotstand verursacht, er wird ihn nicht lösen können. Die Auswirkungen der Klimakrise sind schon lange spürbar, doch ein zielgerichtetes Handeln bleibt seitens der Politik aus. Deshalb brauchen wir ein neues System.

 

  1. fb: Seebrücke-Nürnberg-683132255405007
  2. fb: Feministischer-Streik-Nürnberg-264230307825977
  3. fb: FriedenInKurdistan
  4. fb: Ende-Gelände-Nürnberg-385804488649161

 

 

Short URL

[iL*F] aktiv bei:

Newsfeeds

Subscribe to Newsfeeds