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Aktualisiert: vor 31 Minuten 9 Sekunden

Rote Zone: Schöner leben ohne Spitzel

16. Februar 2026 - 20:51


Im Januar enttarnte die IL in Bremen einen Spitzel, der hauptsächlich auf unsere Genoss_innen angesetzt war und generell linke Bewegungen in Bremen ausspionieren sollte. Nicht der erste und leider auch nicht der letzte Fall in dem Spitzel genutzt werden, denn sie sind eine uralte Begleiterscheinung von Herrschaft und schon immer mussten sich Oppositionelle mit ihnen herumschlagen.
Was macht es mit uns, wenn ein Mensch, mit dem wir gemeinsam politisch aktiv sind, mit dem wir Sorgen teilen oder mit dem wir vielleicht auch sexuelle Beziehungen haben, in Wirklichkeit alles, was wir machen, untergraben will.
In der Roten Zone wollen wir uns einige Enttarnungen genauer schauen - auch Beispiele aus Hannover und gemeinsam über Wege diskutieren, wie wir uns auf den Einsatz von Spitzeln vorbereiten und wappnen können.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

 

Internationaler Frauenkampftag

5. Februar 2026 - 8:13
Für das befreite Leben! Heraus zum 8. März! Am 8. März auf die Straße - Für ein befreites Leben.
Weltweit kämpfen feministische Aktivistinnen für eine Welt ohne Frauenunterdrückung für Selbstbestimmung, gegen Ausbeutung, für Gerechtigkeit und ein gutes Leben für Alle. Dabei ist der Kampf gegen das Patriarchat unmittelbar verbunden mit dem Kampf gegen ein Wirtschaftssystem, das auf Profitmaximierung basiert und nicht an den Interessen der Menschen orientiert ist. In den letzten Jahren wurden Kampfformen wie z.B. der Frauenstreik neu belebt und das ist auch bitter notwendig, denn bereits erkämpfte Frauenrechte werden wieder offen in Frage gestellt.

Rechtsruck bekämpfen ist für uns Frauen Überlebenssache.
Rund um den Globus stellen wir seit Jahren eine deutliche Rechtsentwicklung bis weit in die Mitte der Parteienlandschaft und der Gesellschaft fest. Zu den Grundüberzeugungen rechter bis faschistoider Gesinnung gehört ein religiös-reaktionäres Frauenbild. Das heißt die Absage an alle emanzipatorischen Lebensformen, die Verpflichtung für Frauen möglichst viele Kinder zu bekommen, die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen wird weiter verschärft, die Gewalt an Frauen nimmt zu und die Zahl der Femizide steigt.
Gleichzeitig werden erkämpfte Rechte im Arbeitsleben und soziale Errungenschaften abgebaut. Frauenarmut bleibt ein Grundproblem währen alles getan wird um die Profitraten der Aktionäre zu sichern damit die Reichen immer reicher werden können. Machen wir uns keine Hoffnungen, dass die Regierungen des Kapitals an diesen Zuständen etwas ändert. Das müssen wir schon selber tun!

Kriegsregime und Spardiktat: Nicht mit uns!
Deutschland soll wieder kriegstüchtig gemacht werden und bei der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung in Europa eine Spitzenfunktion einnehmen. An vielen Kriegen um wirtschaftliche und militärische Einflusssphären ist die BRD seit Jahren direkt oder indirekt beteiligt durch militärische Interventionen, Waffenlieferungen, Wirtschaftboykotte und mediale Einflussnahme. Für die neu ausgerufene Kriegstüchtigkeit, den Ausbau der Bundeswehr, Waffenproduktion und -lieferungen in Kriegsgebiete werden Sondervermögen kreiert und immer neue Ausgaben bewilligt.                Die Schulden und die Kreditlasten werden aus den öffentlichen Haushalten refinanziert. Das heißt, das letztendlich wir als Beschäftigte und Menschen die auf die öffentliche Leistungen angewiesen sind, dafür zahlen müssen. Diese Sparmaßnahmen finden schon jetzt statt, auch hier in Karlsruhe. Öffentliche Gelder für z.B. Frauenberatungsstellen, den Geschwisterkind-zugschlag für die Kita oder die Jugendhilfe werden gestrichen.    
Diese Folgen werden als Alternativlos darstellt und treffen wie immer uns Frauen ganz besonders. Vor diesem Hintergrund hat der “Internationale Frauenkamptag” 2026 für uns eine besondere Bedeutung Wir sind nicht bereit unserer zunehmenden Verarmung, Einkommensverluste und Abbau von sozialen Errungenschaften hinzunehmen um den Ausbau eines Kriegsregimes zu unterstützen.
Sparen wir uns die Parteien des Kapitals! Verweigern wir uns der Kriegspolitik! Streiken und Sabotieren wir! Werden wir Teil eine breiten kämpferischen Frauenbewegung!

Frauenkampf ist international!
Die Politik der Herrschenden führt auf der ganzen Welt zu kriegerischen Konflikten. Dabei werden die Körper von Frauen zum Schlachtfeld. Systematische Vergewaltigungen, sexuelle Sklaverei und weitere grausame Ausbeutung sind dabei nicht die Tat von Männern die ihre Triebe nicht beherrschen. Sie ist ein gezielter Akt der Demütigung, Zerstörung von Frauenleben und soll die soziale Ordnung brechen. Doch Mutige Frauen ob im Sudan, in Afghanistan, im Kongo, Palästina und an vielen anderen Orten zwingen uns hinzusehen. Sie riskieren täglich ihr Leben indem sie Öffentlichkeit zu den Kriegsverbrechen herstellen und sich wehren. Diese kämpferischen Frauen machen Mut und fordern zum Widerstand auf. Widerstand den wir bei uns Fortsetzen müssen. Wehren auch wir uns gegen Krieg und Wehrpflicht. Denn die Debatte um Einbeziehung von Frauen in die Bundeswehr ist kein emanzipatorischer Fortschritt. Krieg bedeutet auch immer Krieg gegen uns Frauen. Unsere Perspektive ist auf der Seite unserer Schwestern auf der ganzen Welt. Ihnen gilt unsere Solidarität. Sie zeigen uns nicht nur, dass Widerstand notwendig ist, sondern auch was wir erreichen können.

Frauenbefreiung ist möglich –lassen wir uns unsere Träume nicht zerstören.        
Die Frauenbewegung in Rojava/Nordsyrien hat es trotz massiven Widerstand geschafft eine Frauenrevolution einzuleiten. Mit Doppelstrukturen, autonomen Fraueneinheiten, Schaffung von Frauenhäusern und gesellschaftlichre und juristischer Gleichstellung haben sie sich ihren Platz in der Gesellschaft erkämpft. Aber auch mit den aktuellen Entwicklungen in der Region ist der Kampf gegen die Islamisten noch nicht vorbei. Egal ob sie von der Türkei kommen oder die neue Regierung in Damaskus bilden. Die Frauen in Rojava haben bereits angekündigt, dass sie sich nicht unterordnen werden und ihre Erkämpften Rechte verteidigen werden im Vertrauen auf ihre Fähigkeiten und die eigenen Möglichkeiten, Geduld und Ausdauer bei der weiteren Entwicklung und der Veränderung patriarchaler Gesellschaftsstrukturen.                                                                    
Auch in Deutschland müssen wir unsere Wut über die bestehenden Verhältnisse in Widerstand verwandeln. Nur gemeinsam, organisiert und unbeherrschbar können wir die Welt verändern. Wir müssen unseren Kampfformen um Befreiung eine neue Qualität geben. Der Internationale Frauentag kann dazu ein Auftakt sein und ein Schritt, indem wir deutlich machen dass wir uns durch angesetzte Landtagswahlen an diesem Tag nicht von Protesten abhalten lassen und am Aufbau einer kraftvollen Bewegung mit internationaler Zusammenarbeit weiterarbeiten werden.

Machen wir das Jahr 2026 zu einem neuen Schritt in eine Zukunft ohne Frauenunterdrückung, Ausbeutung und Krieg!

Sie kriegen uns nicht: Wehrpflicht schreddern!

24. Januar 2026 - 10:00

Mit Werbetafeln im Straßenbild versucht die Bundeswehr, uns fürs Morden zu gewinnen - doch da machen wir nicht mit. Wir werden die Wehrpflicht boykottieren und zwar von Anfang an.

Hast du auch schon Post bekommen? So langsam trudeln die Briefe der Bundeswehr bei allen ein, die in diesem Jahr 18 werden. Im Internet soll man Fragen zur Schulbildung, der eigenen Fitness und dem möglichen Interesse an der Bundeswehr beantworten. Die Zeit kann man sich sparen: Wir beantworten die Fragen nicht – so boykottieren wir die Wehrerfassung und schaden damit der Kriegsmaschinerie. Auch wenn uns die Verweigerung bewusst erschwert wird: Der erste Brief kann getrost unbeantwortet bleiben.Das alles beschäftigt uns. Deswegen folgen hier einige Gedanken, Ratschläge und Tricks.

Es gibt tausend gute Gründe und Methoden zu verweigern. Die radikale, allumfassende Totalverweigerung schadet erheblich der Wehrerfassung und den Kriegsvorbereitungen. Daneben gibt es natürlich auch die Möglichkeit der grundgesetzlich garantierten Kriegsdienstverweigerung, die jedoch einen »Ersatzdienst« vorsieht - zum Beispiel im auf den Kriegsfall gedrillten Gesundheitswesen.

Verweigern - was heißt das eigentlich?

Verweigern heißt zu zeigen, dass man weder morden noch im Krieg sterben will. Verweigern heißt abzulehnen, sich für einen Staat verheizen zu lassen, der uns bisher nur das Leben schwer gemacht hat - durch die Schließung von Schulen und Jugendclubs während Corona, durch permanente Polizeikontrollen, durch Verlängerung der Arbeitszeiten und des Renteneintrittsalters.

Verweigern heißt, sich nicht von denen an die Front schicken zu lassen, die den Planeten systematisch zerstört haben - obwohl sie Jahrzehnte Zeit hatten, ihn zu retten -, die unsere soziale Absicherung bei Bildung, Rente und Gesundheitsversorgung kaputtgespart haben - kurz: die uns unsere Zukunft versaut haben. Und für diesen Staat sollen wir jetzt auch noch in den Krieg ziehen, um uns ständig gegen wen anders zu verteidigen; heute gegen Trump, morgen gegen Putin, am Ende der Woche gegen unschuldige Geflüchtete aus Syrien? Wir wollen nicht Teil einer Zukunft sein, in der die Erde großteils vernichtet, voller unbewohnbarer Zonen und auch voller Massaker und Völkermorde ist. Und während sich dann alle um die letzten Rohstoff-Reste reißen, reden die politisch Verantwortlichen weiter von demokratischen Werten. Das können sie schon heute niemandem mehr verkaufen, nachdem sie zwei Jahre lang den Genozid in Gaza unterstützt haben und alle, die sich dagegen gestellt haben, von der Straße geprügelt wurden. Und nachdem sich sie sich mit dem Ausruf »Jin, Jiyan, Azadî« geschmückt haben und weiterhin die Auslöschung kurdischer Gebiete unterstützen. Wir kaufen ihnen das nicht ab. Dass wir nicht überzeugt sind, haben sie schon verstanden. Deswegen wollen sie uns zwingen oder mit hoher Bezahlung für den Kriegsdienst locken: Ein schlechter Deal für alle, die das Leben lieben und die Freiheit, Entscheidungen selbst zu treffen statt Befehlen zu gehorchen, schätzen.

Verweigern heißt, dem Staat nicht beim Aufbau der militärischen Infrastruktur zu helfen. Die Zahlen aus dem Fragebogen helfen ihm, um auszurechnen, wie viele Armeebetten, wie viel Waffen, wie viele Kasernen, wie viel Offizier:innen noch gebraucht werden, um die neuen Rekrut:innen unterzubringen und auszubilden. Bundesweit werden fast 200 Flächen für eine mögliche Nutzung der Bundeswehr geprüft. Das sind Flächen, auf denen auch unsere Wohnhäuser, Freizeitzentren, Kinos oder Sportplätze stehen könnten, und wo sie sich zum Teil schon befinden und uns genommen werden sollen.

Verweigern heißt, den Staat darin zu behindern, sein Geld in den Bau neuer Kasernen zu stecken anstatt in neue Krankenhäuser oder bessere digitale Infrastruktur. Verweigern bedeutet, die Bundeswehr daran zu hindern, große Gelände in unseren Nachbarschaften für militärische Zwecke umzuwidmen. Kontrolle über Flächen und Räume ist aber nur das eine.

Verweigern heißt auch, den Staat nicht über unsere Körper bestimmen zu lassen. Um die Bundeswehr im Kriegsfall möglichst schnell aufstocken zu können, muss bekannt sein, wer überhaupt zur Verfügung steht. Für die Kriegsschauplätze von morgen soll die Bundeswehr auf 460.000 Soldat:innen anwachsen, davon 200.000 als Reservist:innen. Mit den Fragebögen und der kommenden Musterung ganzer Jahrgänge soll genau das flächendeckend festgehalten werden. In der Informationsmaschine gespeichert zu sein, heißt im Zweifel zum Dienst verplichtet, also gezwungen zu werden. Kriegsminister Pistorius betont, dass der Wehrdienst nur vorläufig freiwillig sei. Wir können uns ausrechnen, dass diese Freiwilligkeit nicht lange bestehen wird und schon bald alle antreten müssen, ob sie wollen oder nicht. Ohne ausgefüllte Fragebogen sind wir nicht in der Datenbank und sie können nicht auf uns zugreifen. Deswegen besteht jetzt die Chance, die Datenbank zu sabotieren.

Verweigern heißt, nicht zu glauben, dass mehr Waffen Frieden oder Sicherheit bringen. Gerade weil die Machthaber dieser Welt aktuell alle am Durchdrehen sind, werden noch mehr Waffen in ihren Händen und noch mehr Soldat:innen in ihren Armeen die Welt zu keinem besseren Ort machen. Warum sollten wir Teil davon werden? Damit mit uns als Kanonenfutter das Risiko für weitere Eskalationen steigt?

Lehnen wir es also ab, uns die Zeit für den Fragebogen zu nehmen. Wir haben Besseres zu tun! Lehnen wir also ab, zur Musterung zu erscheinen.

Wir sind nicht allein

Alles leichter gesagt als getan? Niemand muss allein darüber nachdenken oder entscheiden. Deine Freund:innen, Nachbar:innen, die Leute aus deinem Sportverein oder deiner Feier-Crew, aus deiner Band oder der Kneipe nebenan kriegen diese Briefe auch. Redet miteinander. Schließt euch zusammen. Informiert euch. Helft euch, fragt Eltern, Lehrer:innen, Sozialarbeiter:innen oder bei der Beratung z.B. der DFG-VK in der nächstgrößeren Stadt. Fragt Leute, denen ihr vertraut, und verweigert euch gemeinsam. Selbst im kleinsten Dorf, im spießigsten Stadtteil, in der fremdesten Nachbarschaft und der unangenehmsten Schule gibt es Leute, die so denken wie ihr. Von überall kann man übers Internet und Social Media Kontakte knüpfen, sich informieren, sich vernetzen, sich Hilfe und Rückendeckung organisieren.

Und wir sind bereits da! Wir leben in ganz Deutschland, vom Dorf bis zur Großstadt. Einige von uns sind älter und haben in ihrer Jugend ebenso verweigert und engagieren sich bis heute dagegen. Andere stören die Rüstungsindustrie, geben Seminare, bieten Beratungen an und kämpfen auf der Straße gegen Aufrüstung und Militarisierung. Menschen wie wir sind überall zu finden und überall unterstützen wir euch beim Verweigern.

Wenn wir es hinbekommen, dass jetzt schon Hunderte, vielleicht Tausende von Anfang an verweigern – und damit Sand im Getriebe der gerade loslegenden riesigen Kriegsmaschine sind – helfen wir nicht nur uns selbst. Wir tragen vielmehr dazu bei, die gewollte »Kriegstüchtigkeit« hinauszuzögern, dem Aufbau einer Kriegswirtschaft Steine in den Weg zu legen, die Hochrüstung und Zunahme von Gewalt einzudämmen.

Schulstreik, Bundeswehr stören, Fragebögen schreddern

Der Schulstreik war dafür ein Anfang. Mit bundesweit stattfindenden Aktionen, Demos und Versammlungen haben sich Schüler:innen und Auszubildende einen Raum geschaffen, um auszudrücken, dass sie sich nicht im Krieg verheizen lassen wollen, aber auch um miteinander in die Diskussion zu kommen.

Lasst uns damit weitermachen. Lasst uns zusammenkommen, gemeinsam Widerstand leisten, organisiert Musterungszentren besetzen sowie Veranstaltungen und Manöver der Bundeswehr stören. Und zuallererst den Fragebogen ignorieren. Beim ersten Mal folgen dabei noch keine Konsequenzen. Und sollten beim zweiten Mal Bußgelder anfallen, sammeln wir Geld, damit niemand alleine mit den Kosten bleibt.

Über unsere gemeinsamen Erfahrungen und unsere weiteren Pläne und Aktivitäten wollen wir uns zusammen austauschen und koordinieren. Dafür bietet sich der Kriegsdienstverweigerungs-Kongress am 11./12. April 2026 in Kassel und das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp Anfang September 2026 in Köln an. Hierzu laden wir alle Verweigerer:innen und die es werden wollen, herzlich ein.

Wir haben nicht vor, in ihren Kriegen zu sterben.

Wir sagen kollektiv »Nein!«
Nein zum Ausfüllen der Fragebögen!
Nein zur Logik des Krieges!
Wir werden die neue Wehrpflicht boykottieren. Und zwar von Anfang an.
Sie kriegen uns nicht.

Machst du mit?

Interventionistische Linke, Januar 2026
https://www.interventionistische-linke.org

KDV-Kongress am 11./12. April in Kassel:
https://kdv-kongress.dfg-vk.de

Rheinmetall-Entwaffnen-Camp 1.-6. September 2026 in Köln und Aktionstage gegen das NATO-Manöver 24.-26. September in Hamburg:
https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

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