Back to Top

Fehlermeldung

Deprecated function: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in menu_set_active_trail() (Zeile 2405 von /var/www/vhosts/radikallinks.org/httpdocs/includes/menu.inc).

[iL*]

Subscribe to [iL*] Feed
Aktualisiert: vor 7 Minuten 41 Sekunden

Fünf Jahre sind eine Faust

vor 8 Stunden 56 Minuten

Die Interventionistische Linke Hannover feiert ihr fünf jähriges Bestehen.
Im Café gibt es Karaoke und oben kann zu Punk, Pop und female Hip Hop getanzt werden.

Entritt ist gegen Spende an die Korn.
Kommt vorbei und feiert mit uns!

Rote Zone: "Der Untertan"

12. Oktober 2018 - 21:10

„Der Untertan“ (Wolfgang Staudte, DDR, 1951, 109 Min., DEFA, deutsch) - ein Film nach dem Buch von Thomans Mann

Der Fabrikantensohn Diederich Heßling ist das Musterbeispiels eines autoritären Charakters. Beim Militär, in der Burschenschaft oder als Politiker buckelt er gegenüber den Autoritäten , um bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach unten zu treten.

Die Romanvorlage zum Film schrieb Thomas Mann zwischen 1906 und 1914. Dann begann der Erste Weltkrieg und das Buch fiel der Zensur zum Opfer. Nach dem Krieg wurde es zum Bestseller.
Heute könnte man sagen, dass Mann mit dem Buch einen satirischen Erklärungsansatz für den Rechtsruck der damaligen Gesellschaft liefern wollte.

1951 entstand der Film dicht an der Romanvorlage. Während der Film weltweit gefeiert wurde, reagierte die Bundesrepublik Deutschland auf ihn mit Zensur. Der Spiegel schrieb damals, der Film sei geeignet, „in der westlichen Welt Stimmung gegen Deutschland und damit gegen die Aufrüstung der Bundesrepublik zu machen.“

Wir zeigen den Film in einer Zeit eines neuen Rechtsentwicklung, denn es soll gelacht werden. Der Untertans Heßling tut dazu seinen Teil und mit einem Lachen werden wir gewinnen.

Ab 19 Uhr: Kneipe
Um 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Cafe Arranca

12. Oktober 2018 - 0:04

Das nächste Cafe Arranca! findet am Sonntag, den 16.10. im ASV statt.

Weitere Infos kommen.

Dieses Mal ist das Cafe schon ab 17:00 Uhr geöffnet; ihr könnt schniekes Infomaterial lesen, auf der Dachterrasse mit einem Getränk abhängen, oder auch uns beim schnibbeln helfen. Bis dahin!

Was ist das Cafe Arranca?!
Das Cafe Arranca! ist ein neues Freiraum-Angebot im ASV im Jungbusch, welches immer am dritten Sonntag im Monat um 19 Uhr stattfindet. In gemütlicher, ungezwungener (Café-)Atmosphäre möchten wir euch einen Raum bieten, für Diskussion und politische Auseinandersetzung, um sich auszutauschen und kennenzulernen. Oder einfach um entspannt die Woche ausklingen zu lassen. Dazu gibt es leckeres, veganes Essen zum Selbstkostenpreis und regelmäßig einen politischen Input (Film/ Texte/ Vortrag).
Wir wollen mit euch gemeinsam einen Raum schaffen in dem sich alle wohlfühlen und verschieden sein können, weshalb wir keinen Bock auf jegliches diskriminierendes Verhalten haben.

ILTIS in Bermudas - ILTIS LIVE: #HambiBleibt!

11. Oktober 2018 - 23:49

»ILTIS in Bermudas«, Sendung 26: »ILTIS LIVE: #HambiBleibt!«:

Zum Livestream hier lang

#HambiBleibt! -Zumindest die nächsten Monate. 50.000 Menschen feierten dies Ende September mit einer Kundgebung am Hambacher Forst, 8.000 Menschen machten sich zu einem Waldspaziergang auf und so deutlich, dass der Widerstand gegen die Kohleverstromung durch RWE weitergeht. Nachdem wochenlang mit blanker Gewalt Menschen aus Baumhäusern geholt wurden und ein Journalist, der die Ereignisse festhalten wollte, tötlich verunglückte, verlässt die nordrheinwestfälische Polizei den Wald. Neue Baumhäuser entsteen, die Aktienkurse von RWE brechen ein. Der Großkonzern, der noch um den Weiterbetrieb des AKW Biblis kämpfte, hat einmal mehr zu spät den Absprung geschafft.

»ILTIS in Bermudas« ist der monatliche Polit-Talk im Bermuda Funk, veranstaltet von der Interventionistische Linke Rhein-Neckar.
Die Sendung wird jeden dritten Dienstag eines Monats um 22 Uhr ausgestrahlt und kurz vorher aufgenommen. Sie ist über den Livestream des bermuda.funks (http://bermudafunk.org/livestream.html) zu empfangen sowie auf den UKW-Frequenzen 89,6 MHz (MA) / 105,4 MHz (HD) und anschließend vorübergehend im Podcast des Bermudafunks und dauerhaft im Archiv von Freie-Radios.net (http://www.freie-radios.net/serie/iltisinbermudas) zu finden.
http://bermudafunk.org/sendungen/sendungen/iltis-in-bermudas.html

Rhein-Main goes Ende Gelände

10. Oktober 2018 - 18:01
Climate Justice statt kapitalistischer Tristesse

Der Kampf für Klimagerechtigkeit und gegen die Rodung des Hambacher Waldes hat sich in den letzten Wochen nochmal zugespitzt. Genoss*innen in und um den Wald haben in vielfältigen Aktionen deutlich Protest und Widerstand auf die Straße, in den Wald und auf die Gleise gebracht. Als IL*Frankfurt mobilisieren wir zum diesjährigen Ende Gelände Camp beim
Hambacher Wald. Lasst uns gemeinsam für Klimagerechtigkeit und gegen kapitalistische Tristesse und autoritäre Formierung kämpfen. Hambi bleibt!

Von Frankfurt aus gibt’s einen Bus –

Tickets erhältlich bei der Karl-Marx-Buchhandlung, Jordanstraße 11, 60486 Frankfurt am Main oder über il-frankfurt[at]radikallinks.org

Aktions-Bus von FFM ins Braunkohlerevier:
Abfahrt am Freitag, 26.10.2018, 8:30 Uhr, Treffpunkt Hauptfriedhof (Parkplatz am Haupteingang, direkt an der Station der U5)
Rückfahrt Sonntagabend, 28.10.2018, 19:00 Uhr

Es gibt eine Ende-Gelände-Mobi-Veranstaltung.
9. Oktober, 18.30 Uhr, Klapperfeld

Mehr Infos zu Ende Gelände unter
www.ende-gelaende.org/de

Mietenwahnsinn stoppen - Stadt für Alle Block auf der landesweiten Demonstration in Frankfurt

10. Oktober 2018 - 17:40
Mietenwahnsinn stoppen - Stadt für Alle Block auf der landesweiten Demonstration in Frankfurt

20.10.2018 // 13:00 – 16:00 Uhr // Frankfurt Hauptbahnhof

Anreise aus dem Rhein-Main-Gebiet:

Darmstadt: 12.30 Uhr Darmstadt Hauptbahnhof , Gleis 7
Marburg: 11:35 Uhr Marburg Hbf, Gleis 4

Dein*e Vermieter*in will deine Wohnung modernisieren und du befürchtest eine heftige Mieterhöhung? Du würdest dir dein Wohnviertel gerne aussuchen können, bist aber kein Brexit-Banker? Deine beiden Kinder teilen sich ein Zimmer, aber du kannst dir eine größere Wohnung nicht leisten? Du arbeitest 50 Stunden in der Woche, damit du deine jetzige Wohnung nicht aufgeben musst? Du sitzt mitten in einer Baustelle und deine Nachbar*innen sind schon weggezogen? Du würdest beim Aufwachen gerne die Vögel zwitschern hören, aber dein Lohn reicht nur für eine Wohnung mit Fluglärm? Du hast keinen deutschen Nachnamen und kein*e Makler*in ruft zurück? Du suchst einen Freiraum für deine kreativen Ideen, aber vor deiner Haustür entsteht nur das nächste Luxuswohnhochhaus? Deine Kinder spielen auf dem Balkon, weil es in deinem Stadtteil nur Stadtautobahnen gibt? Du wurdest beim Fahren ohne Fahrschein in der S-Bahn erwischt, weil das Ticket nach Offenbach zu teuer ist für deinen Lohn?
Du würdest gerne aus dem Fenster in die Ferne schauen, aber gegenüber wurde der nächste Bürokomplex hochgezogen? Du verbringst weniger Zeit zuhause als auf der Arbeit oder auf dem Weg dorthin? Du findest keinen Stellplatz für dein Fahrrad, weil Luxuskarren den Gehweg versperren? Du träumst von einem Hausprojekt, aber die Stadt verkauft nur an Immobilienkonzerne?

Hast Du Dich schon mal gefragt, ob in deiner Nachbarschaft viele Menschen ähnliche Probleme haben? Hast du dort schon mal geklingelt?
Wie wäre es, wenn es all diese Schwierigkeiten nicht mehr geben würde?

Stell dir vor: Du bist in einer Stadt, in der du nach deinen Wünschen lebst. Eine Stadt, in der du dir eine Wohnung aussuchst – unabhängig vom Einkommen, vom Aussehen, vom Namen und der Sprache. Eine Stadt, in der du mit deinen Freund*innen, Bekannten und Neu-Kennengelernten zusammenlebst.
Stell dir vor, der öffentliche Nahverkehr wäre kostenlos oder dein Arbeitsweg ist ein kurzer Spaziergang durch den Park. Stell dir vor, die Straße gehört den Kindern. Nebenbei kochen die Nachbar*innen leckereres Essen und bequatschen alles, was so in letzter Zeit wichtig war. Stell dir vor, du hast genug Freiraum in deiner Wohnung und in deinem Stadtteil um alles zu machen, worauf du Lust hast – der Platz fehlt nicht und er wäre für alle da. Der Mieter*innenbeirat lehnt die letzte Mieterhöhung ab und wenn nicht, setzen sich alle gemeinsam zur Wehr. Der Umzug einer älteren Frau vom 4.Stock ins Erdgeschoss wird organisiert. Die Mieter*innen vernetzen sich untereinander im Stadtteil.
Alle unterstützen sich gegenseitig in Notlagen. In den Luxusboutiquen entstehen Nachbarschatfstreffs und -kneipen.
Stell dir vor, die Angst vor den Zwängen wäre weg. Stell dir vor, die Angst vor dem Sich-Wehren wäre weg. Ganz weg – weil du nicht mehr alleine bist.
Das ist die Stadt für Alle!
Eine Stadt in der in der wir nicht alleine in unseren Zimmern oder Wohnungen sitzen und hoffen, dass sich die Zeiten irgendwann bessern. Die Zeiten werden sich nicht bessern, wenn wir sie nicht ändern. Utopisch? Idealistisch?
Wir finden diejenigen naiv, die meinen, alles bleibt, wie es ist: »Geld regiert die Welt!« Ja und? Dann ändern wir das endlich!!!
Uns gehört die Stadt. Wir sind hier – ob schon lange da oder gerade hergezogen.

Klingel bei deinen Nachbar*innen, statt dich zu fragen, wer mit dir in deinem Haus wohnt. Bilde Gemeinschaften mit deinen Nachbar*innen und Freund*innen, mit den Gästen deiner Lieblingskneipe. Wir alle sind zur Miete Wohnende, Wohnungsuchende, Obdach Suchende.
Wir alle können uns die Reichen nicht mehr leisten.
Wehren wir uns gemeinsam gegen das, was uns alle stört: Wohnungen als Ware für Kapitalanleger und Milliardäre; Luxusquartiere; Konsumtempel für Besserverdienende; zugebaute Freiflächen. Gehen wir gemeinsam auf die Straße für eine Stadt für alle.

Komm zur großen hessenweiten #Mietenwahnsinn-Demo am 20. Oktober 2018! Gemeinsam gegen Spaltung und Verdrängung – Bezahlbarer Wohnraum für Alle!
Wir treffen uns am »Stadt für Alle« Lautsprecherwagen. Bring deinen Protest kreativ und bunt zum Ausdruck: Bastele Schilder, male Transparente – und nimm deine Nachbar*innen, Kolleg*innen und Freund*innen mit!
Start ist um 13Uhr am Hauptbahnhof Frankfurt. Es gibt Sammelpunkte in mehreren Stadtteilen. Achte auf Ankündigungen.
Wir sehen uns auf der Straße!

Mietenwahnsinn Darmstadt - Offenes Treffen der IL Darmstadt

10. Oktober 2018 - 8:25

Mietenwahnsinn Darmstadt - Offenes Treffen der IL

15.10.2018 // 19:00 – 21:00 Uhr // zucker (Liebfrauenstraße 66)


Pünktlich zum Semesterstart geht der huzzle wieder los. Wie finde ich eine Wohnung in der Stadt? Was machen wir bei der nächsten Mieterhöhung? Not-Hotlines für die Studizimmer-Vermittlung. Ernsthaft?!!
Darmstadt ist voll und die Mieten sind teuer. Soviel ist bekannt. Die Wohnungsnot und der Mietenwahnsinn sind jedoch keine Naturgewalt, sondern Resultat eines kapitalistischen Wohnungsmarktes, auf dem Wohnraum vorgibt eine Ware zu sein – und kein Grundbedürfnis.

Am 20.10. mobilisiert das Bündnis „Gegen Mietenwahnsinn“ zu einer hessenweiten Großdemonstration in Frankfurt. Vor der anstehenden Wahl soll den Parteien im Landtag noch einmal Feuer unterm Hintern gemacht werden. Wir rufen zu der Demonstration auf!
Auf dem offenen Treffen wollen wir mit euch diskutieren, wie wir uns als radikale Linke gegen den Mietenwahnsinn organisieren können. Machen wir mit bei Mieterberatungen? Vernetzen wir uns mit unseren Freund*innen in der Nachbarschaft? Fordern wir die Vergesellschaftung von privaten Immobilienkonzernen?

Inspiration wird uns ein kleiner Clip geben.

Anschließend besteht die Möglichkeit uns kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Wir freuen uns auf Euch!

Mietenwahnsinn stoppen

9. Oktober 2018 - 22:43
Für eine Stadt für Alle

Mietenwahnsinn Darmstadt - Offenes Treffen der IL

15.10.2018 // 19:00 – 21:00 Uhr // zucker (Liebfrauenstraße 66)


Pünktlich zum Semesterstart geht der huzzle wieder los. Wie finde ich eine Wohnung in der Stadt? Was machen wir bei der nächsten Mieterhöhung? Not-Hotlines für die Studizimmer-Vermittlung. Ernsthaft?!!

Darmstadt ist voll und die Mieten sind teuer. Soviel ist bekannt. Die Wohnungsnot und der Mietenwahnsinn sind jedoch keine Naturgewalt, sondern Resultat eines kapitalistischen Wohnungsmarktes, auf dem Wohnraum vorgibt eine Ware zu sein – und kein Grundbedürfnis.

Am 20.10. mobilisiert das Bündnis „Gegen Mietenwahnsinn“ zu einer hessenweiten Großdemonstration in Frankfurt. Vor der anstehenden Wahl soll den Parteien im Landtag noch einmal Feuer unterm Hintern gemacht werden. Wir rufen zu der Demonstration auf!

Auf dem offenen Treffen wollen wir mit euch diskutieren, wie wir uns als radikale Linke gegen den Mietenwahnsinn organisieren können. Machen wir mit bei Mieterberatungen? Vernetzen wir uns mit unseren Freund*innen in der Nachbarschaft? Fordern wir die Vergesellschaftung von privaten Immobilienkonzernen?

Inspiration wird uns ein kleiner Clip geben.

Anschließend besteht die Möglichkeit uns kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Wir freuen uns auf Euch!

 

Mietenwahnsinn stoppen - Stadt für Alle Block auf der landesweiten Demonstration in Frankfurt

20.10.2018 // 13:00 – 16:00 Uhr // Frankfurt Hauptbahnhof

Anreise aus Darmstadt: 12.30 Uhr Darmstadt Hauptbahnhof , Gleis 7

Dein*e Vermieter*in will deine Wohnung modernisieren und du befürchtest eine heftige Mieterhöhung? Du würdest dir dein Wohnviertel gerne aussuchen können, bist aber kein Brexit-Banker? Deine beiden Kinder teilen sich ein Zimmer, aber du kannst dir eine größere Wohnung nicht leisten? Du arbeitest 50 Stunden in der Woche, damit du deine jetzige Wohnung nicht aufgeben musst? Du sitzt mitten in einer Baustelle und deine Nachbar*innen sind schon weggezogen? Du würdest beim Aufwachen gerne die Vögel zwitschern hören, aber dein Lohn reicht nur für eine Wohnung mit Fluglärm? Du hast keinen deutschen Nachnamen und kein*e Makler*in ruft zurück? Du suchst einen Freiraum für deine kreativen Ideen, aber vor deiner Haustür entsteht nur das nächste Luxuswohnhochhaus? Deine Kinder spielen auf dem Balkon, weil es in deinem Stadtteil nur Stadtautobahnen gibt? Du wurdest beim Fahren ohne Fahrschein in der S-Bahn erwischt, weil das Ticket nach Offenbach zu teuer ist für deinen Lohn?
Du würdest gerne aus dem Fenster in die Ferne schauen, aber gegenüber wurde der nächste Bürokomplex hochgezogen? Du verbringst weniger Zeit zuhause als auf der Arbeit oder auf dem Weg dorthin? Du findest keinen Stellplatz für dein Fahrrad, weil Luxuskarren den Gehweg versperren? Du träumst von einem Hausprojekt, aber die Stadt verkauft nur an Immobilienkonzerne?

Hast Du Dich schon mal gefragt, ob in deiner Nachbarschaft viele Menschen ähnliche Probleme haben? Hast du dort schon mal geklingelt?

Wie wäre es, wenn es all diese Schwierigkeiten nicht mehr geben würde?

Stell dir vor: Du bist in einer Stadt, in der du nach deinen Wünschen lebst. Eine Stadt, in der du dir eine Wohnung aussuchst – unabhängig vom Einkommen, vom Aussehen, vom Namen und der Sprache. Eine Stadt, in der du mit deinen Freund*innen, Bekannten und Neu-Kennengelernten zusammenlebst.
Stell dir vor, der öffentliche Nahverkehr wäre kostenlos oder dein Arbeitsweg ist ein kurzer Spaziergang durch den Park. Stell dir vor, die Straße gehört den Kindern. Nebenbei kochen die Nachbar*innen leckereres Essen und bequatschen alles, was so in letzter Zeit wichtig war. Stell dir vor, du hast genug Freiraum in deiner Wohnung und in deinem Stadtteil um alles zu machen, worauf du Lust hast – der Platz fehlt nicht und er wäre für alle da. Der Mieter*innenbeirat lehnt die letzte Mieterhöhung ab und wenn nicht, setzen sich alle gemeinsam zur Wehr. Der Umzug einer älteren Frau vom 4.Stock ins Erdgeschoss wird organisiert. Die Mieter*innen vernetzen sich untereinander im Stadtteil.
Alle unterstützen sich gegenseitig in Notlagen. In den Luxusboutiquen entstehen Nachbarschatfstreffs und -kneipen.
Stell dir vor, die Angst vor den Zwängen wäre weg. Stell dir vor, die Angst vor dem Sich-Wehren wäre weg. Ganz weg – weil du nicht mehr alleine bist.

Das ist die Stadt für Alle!
Eine Stadt in der in der wir nicht alleine in unseren Zimmern oder Wohnungen sitzen und hoffen, dass sich die Zeiten irgendwann bessern. Die Zeiten werden sich nicht bessern, wenn wir sie nicht ändern. Utopisch? Idealistisch?
Wir finden diejenigen naiv, die meinen, alles bleibt, wie es ist: »Geld regiert die Welt!« Ja und? Dann ändern wir das endlich!!!
Uns gehört die Stadt. Wir sind hier – ob schon lange da oder gerade hergezogen.

Klingel bei deinen Nachbar*innen, statt dich zu fragen, wer mit dir in deinem Haus wohnt. Bilde Gemeinschaften mit deinen Nachbar*innen und Freund*innen, mit den Gästen deiner Lieblingskneipe. Wir alle sind zur Miete Wohnende, Wohnungsuchende, Obdach Suchende.
Wir alle können uns die Reichen nicht mehr leisten.
Wehren wir uns gemeinsam gegen das, was uns alle stört: Wohnungen als Ware für Kapitalanleger und Milliardäre; Luxusquartiere; Konsumtempel für Besserverdienende; zugebaute Freiflächen. Gehen wir gemeinsam auf die Straße für eine Stadt für alle.

Komm zur großen hessenweiten #Mietenwahnsinn-Demo am 20. Oktober 2018! Gemeinsam gegen Spaltung und Verdrängung – Bezahlbarer Wohnraum für Alle!
Wir treffen uns am »Stadt für Alle« Lautsprecherwagen. Bring deinen Protest kreativ und bunt zum Ausdruck: Bastele Schilder, male Transparente – und nimm deine Nachbar*innen, Kolleg*innen und Freund*innen mit!
Start ist um 13Uhr am Hauptbahnhof Frankfurt. Es gibt Sammelpunkte in mehreren Stadtteilen. Achte auf Ankündigungen.
Wir sehen uns auf der Straße!

 

1978-2018: 40 Jahre kurdische Freiheitsbewegung

9. Oktober 2018 - 22:29
In diesem Herbst gibt es zwei Jahrestage, die für die kurdische Freiheitsbewegung gleichermaßen wichtig sind. Das Nürnberger Bündnis für Frieden in Kurdistan widmet  diesen Jahrestagen zwei Veranstaltungen:

1978-2018: 40 Jahre kurdische Freiheitsbewegung am 26.10.2018
1993-2018: 25 Jahre Betätigungsverbot der PKK in Deutschland am 2.11.2018

Die kurdische Freiheitsbewegung begann in einem kleinen Dorf in Nordkurdistan. Zwei Handvoll Männer und Frauen der ‚Kurdistan-Revolutionäre‘ gründeten die Arbeiterpartei Kurdistans. Ihr Widerstand richtete sich sowohl gegen die kemalistische Staatsdoktrin mit der Verleugnung aller, die sich nicht zum ‚Türkentum‘ bekennen, als auch gegen feudalistische Clanstrukturen. Das Bewusstsein um die gemeinsame kurdische Identität erwachte in den Dörfern und Städten, die Bewegung wuchs und organisierte sich und avancierte schnell zum „Staatsfeind Nr. 1“ in der Türkei.
Heute, 40 Jahre später, ist die kurdische Freiheitsbewegung mit der PKK und ihrem Vorsitzenden Abdullah Öcalan längst wichtiger Faktor auf internationalem Parkett. Die Siege über den sog. Islamischen Staat, die Rettung der EzidInnen in Shengal, der Aufbau basisdemokratischer Gesellschaften in den kurdischen Gebieten werden weltweit beachtet und respektiert. Dennoch gilt die PKK in der EU und den USA als ‚Terrororganisation‘. Vor 25 Jahren hat Deutschland ein ‚Betätigungsverbot‘ ausgesprochen.
Die Freiheitsbewegung mit ihrem Konzept des demokratischen Konföderalismus und den Pfeilern ‚radikale Demokratie, Gleichberechtigung, Ökologie‘ steht für das Gegenteil der kapitalistischen Moderne. Selbstermächtigung bei der Kollektivierung der Gesellschaft jenseits von Staatlichkeit ist ebenso Programm wie der militärische Schutz der eigenen Strukturen. Hier liegen die Ursachen sowohl für den Erfolg und wie auch für die gnadenlose Verfolgung der PKK.


Unser Referent am 26.10. wird auf die Geschichte der Arbeiterpartei Kurdistans eingehen und den „Spirit der Bewegung“ erläutern.


Am 2.11. wird die 25-jährige Verfolgung kurdischer und solidarischer deutscher Strukturen in Deutschland erörtert werden – aus juristischer Sicht eines  Anwalts, aus politischer Sicht eines Aktivisten und aus der Sicht eines Betroffenen.
Beide Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt.

1993-2018: 25 Jahre Betätigungsverbot der PKK in Deutschland

9. Oktober 2018 - 22:24
In diesem Herbst gibt es zwei Jahrestage, die für die kurdische Freiheitsbewegung gleichermaßen wichtig sind. Das Nürnberger Bündnis für Frieden in Kurdistan widmet  diesen Jahrestagen zwei Veranstaltungen:

1978-2018: 40 Jahre kurdische Freiheitsbewegung am 26.10.2018
1993-2018: 25 Jahre Betätigungsverbot der PKK in Deutschland am 2.11.2018

Die kurdische Freiheitsbewegung begann in einem kleinen Dorf in Nordkurdistan. Zwei Handvoll Männer und Frauen der ‚Kurdistan-Revolutionäre‘ gründeten die Arbeiterpartei Kurdistans. Ihr Widerstand richtete sich sowohl gegen die kemalistische Staatsdoktrin mit der Verleugnung aller, die sich nicht zum ‚Türkentum‘ bekennen, als auch gegen feudalistische Clanstrukturen. Das Bewusstsein um die gemeinsame kurdische Identität erwachte in den Dörfern und Städten, die Bewegung wuchs und organisierte sich und avancierte schnell zum „Staatsfeind Nr. 1“ in der Türkei.
Heute, 40 Jahre später, ist die kurdische Freiheitsbewegung mit der PKK und ihrem Vorsitzenden Abdullah Öcalan längst wichtiger Faktor auf internationalem Parkett. Die Siege über den sog. Islamischen Staat, die Rettung der EzidInnen in Shengal, der Aufbau basisdemokratischer Gesellschaften in den kurdischen Gebieten werden weltweit beachtet und respektiert. Dennoch gilt die PKK in der EU und den USA als ‚Terrororganisation‘. Vor 25 Jahren hat Deutschland ein ‚Betätigungsverbot‘ ausgesprochen.
Die Freiheitsbewegung mit ihrem Konzept des demokratischen Konföderalismus und den Pfeilern ‚radikale Demokratie, Gleichberechtigung, Ökologie‘ steht für das Gegenteil der kapitalistischen Moderne. Selbstermächtigung bei der Kollektivierung der Gesellschaft jenseits von Staatlichkeit ist ebenso Programm wie der militärische Schutz der eigenen Strukturen. Hier liegen die Ursachen sowohl für den Erfolg und wie auch für die gnadenlose Verfolgung der PKK.


Unser Referent am 26.10. wird auf die Geschichte der Arbeiterpartei Kurdistans eingehen und den „Spirit der Bewegung“ erläutern.


Am 2.11. wird die 25-jährige Verfolgung kurdischer und solidarischer deutscher Strukturen in Deutschland erörtert werden – aus juristischer Sicht eines  Anwalts, aus politischer Sicht eines Aktivisten und aus der Sicht eines Betroffenen.
Beide Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt.

Veranstaltungen zur kurdischen Freiheitsbewegung

9. Oktober 2018 - 22:18
1993-2018: 25 Jahre Betätigungsverbot der PKK in Deutschland am 2.11.2018

Der zweite Teil der Veranstaltungsreihe zur kurdischen Freiheitsbewegung beschäftigt sich mit dem Betätigungsverbot der PKK.

Es wird die 25-jährige Verfolgung kurdischer und solidarischer deutscher Strukturen in Deutschland erörtert werden – aus juristischer Sicht eines  Anwalts, aus politischer Sicht eines Aktivisten und aus der Sicht eines Betroffenen.


Beide Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt.

Veranstaltungen zur Geschichte der Kurdische Freiheitsbewegung

9. Oktober 2018 - 21:55
1978-2018: 40 Jahre kurdische Freiheitsbewegung

In diesem Herbst gibt es zwei Jahrestage, die für die kurdische Freiheitsbewegung gleichermaßen wichtig sind.

Das Nürnberger Bündnis für Frieden in Kurdistan widmet diesen Jahrestagen zwei Veranstaltungen:
1978-2018: 40 Jahre kurdische Freiheitsbewegung am 26.10.2018
1993-2018: 25 Jahre Betätigungsverbot der PKK in Deutschland am 2.11.2018
Die kurdische Freiheitsbewegung begann in einem kleinen Dorf in Nordkurdistan. Zwei Handvoll Männer und Frauen der ‚Kurdistan-Revolutionäre‘ gründeten die Arbeiterpartei Kurdistans. Ihr Widerstand richtete sich sowohl gegen die kemalistische Staatsdoktrin mit der Verleugnung aller, die sich nicht zum ‚Türkentum‘ bekennen, als auch gegen feudalistische Clanstrukturen. Das Bewusstsein um die gemeinsame kurdische Identität erwachte in den Dörfern und Städten, die Bewegung wuchs und organisierte sich und avancierte schnell zum „Staatsfeind Nr. 1“ in der Türkei.
Heute, 40 Jahre später, ist die kurdische Freiheitsbewegung mit der PKK und ihrem Vorsitzenden Abdullah Öcalan längst wichtiger Faktor auf internationalem Parkett. Die Siege über den sog. Islamischen Staat, die Rettung der EzidInnen in Shengal, der Aufbau basisdemokratischer Gesellschaften in den kurdischen Gebieten werden weltweit beachtet und respektiert. Dennoch gilt die PKK in der EU und den USA als ‚Terrororganisation‘. Vor 25 Jahren hat Deutschland ein ‚Betätigungsverbot‘ ausgesprochen.
Die Freiheitsbewegung mit ihrem Konzept des demokratischen Konföderalismus und den Pfeilern ‚radikale Demokratie, Gleichberechtigung, Ökologie‘ steht für das Gegenteil der kapitalistischen Moderne. Selbstermächtigung bei der Kollektivierung der Gesellschaft jenseits von Staatlichkeit ist ebenso Programm wie der militärische Schutz der eigenen Strukturen. Hier liegen die Ursachen sowohl für den Erfolg und wie auch für die gnadenlose Verfolgung der PKK.
Unser Referent am 26.10. wird auf die Geschichte der Arbeiterpartei Kurdistans eingehen und den „Spirit der Bewegung“ erläutern.

Dagegenhalten!

5. Oktober 2018 - 12:19
Kommt in den #dagegenhalten-Block auf der Unteilbar-Großdemonstration am 13. Oktober in Berlin!

Der Rechtsruck geschieht auf allen Ebenen und mit schwindelerregender Geschwindigkeit. Chemnitz ist nur der letzte Name für eine Entwicklung in der Barrieren einreißen und die Hemmungen fallen. Nicht nur beim entfesselten Mob auf der Straße, der wieder und immer unverhohlener alle diejenigen ins Visier nimmt, die nicht in sein Weltbild passen.

Nicht nur bei der AfD, die immer offener ihren rechtsextremen, ultranationalistischen und rassistischen Kern zeigt. Und nicht nubild.jpr bei der CSU, mit ihrem Gerede von «Überfremdung« und »Asyltourismus«. Bestandteil dessen sind auch Teile des Staates und ihre Repräsentanten, die inzwischen nicht nur klammheimlich mit den Feinden einer offenen und solidarischen Gesellschaft fraternisieren. Das Problem ist natürlich kein Deutsches: Faschismus ist international! Überall in Europa gewinnen neofaschistische Kräfte wie in Ungarn, Österreich und Italien an Aufwind. In Rojava kämpfen die kurdischen Freund*innen den derzeit wohl offensichtlichsten antifaschistischen Kampf gegen Erdogan, Assad und Daesh.

 

Autoritäre Wende: Maaßen und andere Arschlöcher

Polizei und Verfassungsschutz bekommen immer neue Rechte und Befugnisse, die sie aber äußerst ungern gegen rechte Straßengewalt einsetzen. Laut des ehemaligen Präsidenten des Verfassungsschutzes handelt es sich bei rassistischen Hetzjagden und Ausschreitungen sowieso nur um fake news. Spätestens seit dem NSU-Komplex sollte allen klar sein, dass diese
Behörde nicht nur auf dem rechten Auge blind ist, sondern eine politische Rolle in Rechtsruck und autoritärer Verschiebung spielt. Gern eingesetzt werden die neuen Gesetze wiederum gegen linke Bewegungen, Migrant*innen, Fußballfans oder die kurdische Freiheitsbewegung. Der autoritären Entwicklung im Inneren entspricht die voranschreitende Abschottung der Außengrenzen und der Ausbau der Abschiebemaschinerie.
Die Angriffe auf die zivile Seenotrettung sind dabei ein weiterer Eskalationsschritt einer mörderischen Abschottungspolitik. Deutschland 2018: Mörderische Abschottung nach außen, Repression und soziale Kontrolle nach innen

 

Überall Polizei, nirgendwo Gerechtigkeit

Sicherheit schafft der neue Sicherheitswahn nur für wenige. Für viele andere bedeutet er das Gegenteil: Polizeigewalt, racial profiling, Repression. Die polizeiliche Aufrüstung begleitet soziale Angriffe: fortschreitende Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, unbezahlbare Mieten, immer massivere Umverteilung von unten nach oben. Die Strategie der Rechten ist so einfach wie erfolgreich: Schuld an Ausbeutung, Unsicherheit, Wohnungsnot ist niemals die Logik des Profits, sondern immer die Migrant*innen. Diese Entwicklung hat ihren Ursprung weit vor dem »Sommer der Migration« vor drei Jahren. »Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehre – bis zur letzten Patrone«, so Horst Seehofer bereits im März 2011.

 

The time is now: Dagegenhalten!

Lange sah alles nach einem Durchmarsch der Rechten aus. Doch seit einigen Monaten passiert etwas. Zehntausende gehen gegen die neuen Polizeigesetze auf die Straße und zeigen, dass sie die autoritäre Wende nicht einfach hinnehmen werden. Die Farbe Orange wird zum Symbol einer Bewegung, die breiten Widerstand gegen die Blockade der zivilen Seenotrettung und damit dem zynischen Sterbenlassen im Mittelmeer organisiert. In diesem Moment liegt eine große Chance, trotz der anhaltenden Offensive von rechts. Es gilt jetzt das Lager der Solidarität zu organisieren und gemeinsam #dagegenhalten: gegen den Rechtsruck, gegen die soziale Spaltung von oben, gegen Rassismus und Kapitalismus. Lasst uns dafür sorgen, dass wir in die Offensive kommen und die Angst die Seiten wechselt. Die Zeit dafür ist jetzt!

 

Kommt in den #dagegenhalten-Block auf der #unteilbar Demonstration:
13 Oktober 2018 – 12:00 Alexanderplatz, Berlin

Auf zur Großdemo nach Berlin! Wir sind #unteilbar!

1. Oktober 2018 - 18:04
Solidarität statt Ausgrenzung – Für eine offene und freie Gesellschaft Wir rufen auf, sich am 13.Oktober in Berlin an der Großdemo #unteilbar - „Solidarität statt Ausgrenzung – Für eine offene und freie Gesellschaft" zu beteiligen.

 

Gemeinsame Anreise mit dem Bus!
25 € (normal) / 30 € (Soli) kostet das Ticket. Der Bus fährt zur Auftaktkundgebung und im Anschluss an die Demo wieder zurück nach Nürnberg.
Die Tickets gibt es im Gewerkschaftshaus, Kornmarkt 5-7, Nbg immer von Mo. - Do. 08 - 16 Uhr und Fr. 08 - 12 Uhr im 5. Stock bei verdi Rechtschutz (Ulli Schneeweiß)
Der Abfahrtsort steht auf den Tickets.
Infos zur Demo, Aufruf, etc.: www.unteilbar.org

Bei Fragen:
- jungestimme.nbg@gmx.de,
- nuernberg@interventionistische-linke.org

Widerständiges Bayern - Seebrücke-Block

1. Oktober 2018 - 17:57
Schafft sichere Häfen!

Wir rufen auf zum Block der SEEBRÜCKE auf der Demo zum Heimatministerium der Kampagne „Widerständiges Bayern“ am 06. Oktober um 14 Uhr, Aufseßplatz Nürnberg.

Statt Grenzen dicht zu machen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen!
Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und AktivistInnen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind – kurz: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen.
In Nürnberg schwammen schon Puppen in orangefarbenen Rettungswesten in der Pegnitz, um auf das Sterben im Mittelmeer hinzuweisen. Als IL benannten wir mit anderen Gruppen die „Söderbucht“ um in "Kapitän-Reisch-Bucht" (Kapitän der "Lifeline").
Als nächstes wollen wir alle gemeinsam auf die Straße.
Die Kampagne „Widerständiges Bayern“ will am 06. Oktober gegen die Politik des Rechtsrucks im Allgemeinen und der CSU im Besonderen zum Söder´schen Heimatministerium demonstrieren. Bei Anlass und Ziel der Demo finden wir die SEEBRÜCKE-Bewegung genau richtig aufgehoben.
Die CSU ist es, die aus 'Angst' vor dem Abwandern ihres rechten Wählerklientels zur AfD mit ihrer Hetze zur Vergiftung des politischen Klimas beiträgt. Dass es ohnehin die CSU ist, die seit Jahren den restriktiven Kurs Bayerns gegenüber Geflüchteten und Migranten bestimmt, gerät da fast ins Vergessen. Nicht zuletzt ist es die von Bayern maßgeblich mitgeprägte Politik Deutschlands in der EU, die für das sinnlose, ineffektive und inhumane System der Verteilung nach der Dublin-Regel verantwortlich ist. U.a. das Festhalten an diesem System veranlasst Staaten wie Italien an ihrem restriktiven Kurs festzuhalten.
Die Mehrheiten in Bayern können wir so schnell nicht ändern.
Aber die Stadt Nürnberg könnte etwas verändern. Nürnberg kann dem Beispiel von Städten wie Barcelona oder Berlin folgen und sich zum sicheren Hafen für Flüchtlinge erklären. Diese großartige Idee des sicheren Hafens, wozu auch die Idee einer Solidarity City, einer Solidarischen Stadt, gehört, ist unser Ausdruck der praktischen Umsetzung von Menschenrechten, von Solidarität, von Aufrichtigkeit. Und welche Stadt wäre dafür besser geeignet, als Nürnberg, die sich als Stadt der Menschenrechte bezeichnet?

Abhaken statt aufklären? - Wie weiter nach dem NSU-Prozess?

27. September 2018 - 23:06

Mitte Juli ist nach fünf Jahren das Urteil im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München gesprochen worden. Dabei erhielten die Angeklagten Eminger und Wohlleben deutlich niedrigere Strafen, als es die Bundesanwaltschaft gefordert hatte. Das Urteil des Gerichts sollte ein Schlussstrich sein. Es stellte den NSU als abgeschottetes Trio dar, das bereits vor dem Untertauchen seine Entscheidungen alleine getroffen habe. Es sprach auch die Ermittlungsbehörden davon frei, dass sie Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach deren Untertauchen hätten finden können und müssen. Den Verfassungsschutz und die strukturell rassistischen Ermittlungen zu Lasten der Angehörigen der Opfer erwähnte es gar nicht. Inzwischen haben alle Angeklagten Revision gegen das Urteil eingelegt, die Bundesanwaltschaft nur hinsichtlich des Teilfreispruchs von André Eminger.

Vor diesem Hintergrund haben wir Vertreter der Nebenklage eingeladen folgende Fragen zu diskutieren:
Was kam im Laufe des Prozesses an Informationen zu Tage? Welche Fragen wurden nicht beantwortet?
Was ist die Sichtweise aus der Perspektive der Betroffenen und der Nebenklage?
Wie bewerten wir den Prozess politisch?

Nach einer Darstellung durch Vertreter der Nebenklage wird es Gelegenheit geben Fragen zu stellen. Vor allem aber möchten wir mit allen Interessierten die Frage diskutieren, wie wir das Verfahren und sein Ergebnis politisch bewerten und welche Schritte jetzt notwendig sind. Dazu laden wir herzlich ein!

Linksjugend Solid Norderstedt: https://linksjugend-solid-norderstedt.jimdosite.com/
Partei Die Linke Norderstedt: http://www.die-linke-segeberg.de/nc/ortsverbaende/norderstedt/
Soziales Zentrum Norderstedt e.V.: https://sz.nadir.org/
Interventionistische Linke Norderstedt: https://interventionistische-linke.org/il-norderstedt

Die Veranstalter*innen behalten sich vor von ihrem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
 

Abhaken statt aufklären? - Wie weiter nach dem NSU-Prozess?

27. September 2018 - 23:04
Mitte Juli ist nach fünf Jahren das Urteil im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München gesprochen worden. Dabei erhielten die Angeklagten Eminger und Wohlleben deutlich niedrigere Strafen, als es die Bundesanwaltschaft gefordert hatte. Das Urteil des Gerichts sollte ein Schlussstrich sein. Es stellte den NSU als abgeschottetes Trio dar, das bereits vor dem Untertauchen seine Entscheidungen alleine getroffen habe. Es sprach auch die Ermittlungsbehörden davon frei, dass sie Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach deren Untertauchen hätten finden können und müssen. Den Verfassungsschutz und die strukturell rassistischen Ermittlungen zu Lasten der Angehörigen der Opfer erwähnte es gar nicht. Inzwischen haben alle Angeklagten Revision gegen das Urteil eingelegt, die Bundesanwaltschaft nur hinsichtlich des Teilfreispruchs von André Eminger.

Vor diesem Hintergrund haben wir Vertreter der Nebenklage eingeladen folgende Fragen zu diskutieren:
Was kam im Laufe des Prozesses an Informationen zu Tage? Welche Fragen wurden nicht beantwortet?
Was ist die Sichtweise aus der Perspektive der Betroffenen und der Nebenklage?
Wie bewerten wir den Prozess politisch?

Nach einer Darstellung durch Vertreter der Nebenklage wird es Gelegenheit geben Fragen zu stellen. Vor allem aber möchten wir mit allen Interessierten die Frage diskutieren, wie wir das Verfahren und sein Ergebnis politisch bewerten und welche Schritte jetzt notwendig sind. Dazu laden wir herzlich ein!

Linksjugend Solid Norderstedt: https://linksjugend-solid-norderstedt.jimdosite.com/
Partei Die Linke Norderstedt: http://www.die-linke-segeberg.de/nc/ortsverbaende/norderstedt/
Soziales Zentrum Norderstedt e.V.: https://sz.nadir.org/
Interventionistische Linke Norderstedt: https://interventionistische-linke.org/il-norderstedt

Die Veranstalter*innen behalten sich vor von ihrem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Abhaken statt aufklären? - Wie weiter nach dem NSU-Prozess?

27. September 2018 - 23:03
Mitte Juli ist nach fünf Jahren das Urteil im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München gesprochen worden. Dabei erhielten die Angeklagten Eminger und Wohlleben deutlich niedrigere Strafen, als es die Bundesanwaltschaft gefordert hatte. Das Urteil des Gerichts sollte ein Schlussstrich sein. Es stellte den NSU als abgeschottetes Trio dar, das bereits vor dem Untertauchen seine Entscheidungen alleine getroffen habe. Es sprach auch die Ermittlungsbehörden davon frei, dass sie Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach deren Untertauchen hätten finden können und müssen. Den Verfassungsschutz und die strukturell rassistischen Ermittlungen zu Lasten der Angehörigen der Opfer erwähnte es gar nicht. Inzwischen haben alle Angeklagten Revision gegen das Urteil eingelegt, die Bundesanwaltschaft nur hinsichtlich des Teilfreispruchs von André Eminger.

Vor diesem Hintergrund haben wir Vertreter der Nebenklage eingeladen folgende Fragen zu diskutieren:
Was kam im Laufe des Prozesses an Informationen zu Tage? Welche Fragen wurden nicht beantwortet?
Was ist die Sichtweise aus der Perspektive der Betroffenen und der Nebenklage?
Wie bewerten wir den Prozess politisch?

Nach einer Darstellung durch Vertreter der Nebenklage wird es Gelegenheit geben Fragen zu stellen. Vor allem aber möchten wir mit allen Interessierten die Frage diskutieren, wie wir das Verfahren und sein Ergebnis politisch bewerten und welche Schritte jetzt notwendig sind. Dazu laden wir herzlich ein!

Linksjugend Solid Norderstedt: https://linksjugend-solid-norderstedt.jimdosite.com/
Partei Die Linke Norderstedt: http://www.die-linke-segeberg.de/nc/ortsverbaende/norderstedt/
Soziales Zentrum Norderstedt e.V.: https://sz.nadir.org/
Interventionistische Linke Norderstedt: https://interventionistische-linke.org/il-norderstedt

Die Veranstalter*innen behalten sich vor von ihrem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Seiten

Short URL

[iL*F] aktiv bei:

Newsfeeds

Subscribe to Newsfeeds