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Sammlung von Newsfeeds

3. Offenes Treffen: Bumke selber machen!

[iL*] - 17. Februar 2019 - 22:58

 

Letzte Woche fand das 2. Offenen Treffen "Bumke-Gelände selber machen" statt. Viel Neues gab es nicht zu berichten, denn das "1. Zukunftsforum" des Investors Gerlach, der das 8600 Quadratmeter Gelände gekauft hat, wurde wegen des großen Andrangs verschoben.

Dennoch: Wir haben diskutiert und Ideen entwickelt: Private Investoren können keine Lösung für soziale Wohnraumpolitik sein!

Beim nächsten Zukunftsforum des Investors wollen wir herausfinden, was der Investor plant und wie genau er sich die Beteiligung vorstellt. Wie verbindlich sind die Ergebnisse des Zukunftsforums?

Wir sind kompromisslos: Preiswerte Mietwohnungen statt Luxuseigentum! Die Profitzwänge des Investors sind uns egal.

Aber auch darüber hinaus: Was erwarten wir von der Stadt? Wie wollen wir uns organisieren? Und was brauchen wir eigentlich in der Nordstadt?

Kommt zahlreich und bringt Nachbar_innen und Freund_innen mit!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Berliner Vorbereitungstreffen für das „Rheinmetall entwaffnen“-Camp 2019

[iL*] - 17. Februar 2019 - 17:00

Die Einladung gibt es auf mehreren Sprachen. Kommt vorbei und leitet die Einladung gerne weiter.

*** deutsch ***
Einladung zum Berliner Vorbereitungstreffen für das „Rheinmetall entwaffnen“-Camp 2019 am 26.02.2019 um 19 Uhr im Blauen Salon, Mehringhof

2018 hat in Unterlüß bei Celle in Niedersachsen das antimilitaristische Camp „Rheinmetall entwaffnen – Krieg beginnt hier“ stattgefunden. Es war eine Woche voller Programm, Spontanität, Entschlossenheit, Wut, Trauer, Gedenken, Bildung, Kultur und ein Ansatz von basisdemokratischem Leben. Es gab unter anderem eine Demo und die Blockade der Zufahrtsstraße zum Rheinmetall-Werk.

Rheinmetall ist der größte deutsche Rüstungskonzern und produziert gepanzerte Fahrzeuge, Waffen und Munition. Rheinmetall beliefert reaktionäre Regime wie Saudi-Arabien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate mit Kriegsgerät. In Unterlüß ist der Standort der Rheinmetall Waffe Munition GmbH, welche für die Entwicklung und Produktion von großkalibrigen Waffenanlagen einschließlich der entsprechenden Munition zuständig ist. Dazu gehört zum Beispiel die Waffenanlage für den Kampfpanzer Leopard 2. Außerdem befindet sich dort das 50 Quadratkilometer große so genannte Erprobungsgelände von Rheinmetall auf dem „wehrtechnische Untersuchungen“ durchgeführt werden. Es ist das größte private Test- und Versuchsgebiet in Europa.

Neben klassischen Kriegswaffen ist ein wachsender Geschäftsbereich von Rheinmetall die Sicherung von Grenzen. Überwachungssysteme, welche beispielsweise das Alarmphone abhören, gehören da ebenso dazu wie Panzer, die an die Grenze zwischen Jordanien und Syrien  positioniert werden. Auch 2019 wird vom es 1. bis 9. September ein antimilitaristisches Camp in Unterlüß geben. Wir wollen uns von Berlin aus an der Mobilisierung beteiligen und dazu verschiedene Aktionen im Vorfeld planen. Am 28.05.2019 findet in Berlin die Hauptversammlung der Aktionär*innen von Rheinmetall statt. Dieses Ereignis wollen wir nutzen, um gegen Rüstung und Krieg aktiv zu werden und für das Camp zu mobilisieren. Zur gemeinsamen Vorbereitung laden wir zu einem Treffen am 26. Februar 2019 um 19 Uhr in den Blauen Salon im Mehringhof in der Gneisenaustr. 2a in Berlin-Kreuzberg ein. Wir freuen uns, wenn ihr kommt und euch mit euren Ideen einbringt.

Wenn neben Deutsch oder Englisch Übersetzung gebraucht wird, meldet euch sehr gern bei uns. Wir versuchen das zu organisieren. Die Einladung gibt es in verschiedenen Sprachen (siehe weiter unten). Leitet die Einladung gern in der passenden Sprache an Interessierte weiter. Wenn ihr selbst bei dem Treffen übersetzen könntet, meldet euch gern bei uns.

*** العربية ***
دعوة إلى لقاء في برلين من أجل التحضير لمخيم نزع سلاح “راين ميتال”
(Rheinmetall) وذلك في Blauer Salon, Mehringhof بتاريخ26.02.2019

في العام 2018 وفي مدينة أونترلوس (Unterlüß) بالقرب من تسيله (Celle) في
ولاية نيدرزاكسن
(Niedersachsen) أقيم معسكر
" مكافحة العسكرة، نزع سلاح “راين ميتال” ــ الحرب تبدأ من هنا"
كان أسبوعاً مليئاً بالبرامج و العفوية و الحزم و الغضب و الحزن و الذكريات
و التعليم و الثقافة و بداية حياة ديمقراطية مباشرة.
لقد حدثت أشياءٌ كثيرةٌ منها مظاهرة ،و قطع حركة المرور في الشارع المؤدي
إلى معمل راين ميتال.
شركة راين ميتال (Rheinmetall) هي أكبر شركة ألمانية لصناعة المدرعات و
الدبابات و الأسلحة و الذخائر كما تقوم بتزويد أنظمة رجعية مثل السعودية و
تركيا و الإمارات العربية المتحدة بالتقنيات العسكرية.

يتواجد في مدينة أونترلوس (Unterlüß) مقر شركة راين ميتال (Rheinmetall)
لصناعة الأسلحة والذخائر والتي تعد مسؤولة عن تطوير و صناعة الأسلحة
الثقيلة و الذخائر الحية والتي تعتبر أنظمة تسليح الدبابة الهجومية
ليوبارد2 جزء منها.
إضافةً إلى ذلك يوجد هناك ما يسمى حقل تجارب على مساحة 50 كيلو متر مربع
والذي يخص شركة راين ميتال (Rheinmetall) والذي تنفذ به الفحوصات الفنية
على الأسلحة و يعتبر أكبر حقل تجارب خاص في أوربا.
إلى جانب الأسلحة التقليدية الحربية فإن نطاق عمل شركة راين ميتال
(Rheinmetall) في مجال أمن الحدود في نمو متزايد.
أنظمة مراقبة كالتي تتنصت على منظمة “Alarmphone” رصد المتوسط(„“لا إنقاذ,
بل إنذار. لحالات الإستغاثة في البحر.”) تنتمي كما الدبابات المتموضعة على
الحدود السورية الأردنية لذات نطاق الأعمال.
في عام 2019 اعتباراً من الأول و لغاية التاسع من أيلول (.01.09 - .09.09)
سيقام في مدينة أونترلوس
(Unterlüß) مخيم مكافحة العسكرة.
لأجل ذلك نود في برلين المشاركة في حشد الطاقات من خلال وضع الخطط للأنشطة
مسبقاً.
يقام بتاريخ 28.05.2019 في برلين الإجتماع العام للمساهمين (حملة الأسهم)
في شركة راين ميتال
(Rheinmetall) ولذلك نحن نود استغلال هذا الحدث في سبيل حشد الإمكانيات ضد
الحرب و التسليح والدروع والتعبئة لصالح المخيم.
نحن ندعوكم في سبيل التحضير المشترك إلى لقاء في ال 26.2.2019 في الساعة
السابعة مساء وذلك في العنوان التالي:
Gneisenau Straße 2a في كرويزبيرغ (Kreuzberg)
Blauer Salon im Mehringhof
حضوركم يشرفنا ونتمنى منكم مشاركتنا بأفكاركم

 

*** English ***
Invitation to the Berlin preparatory meeting for the camp “Disarm Rheinmetall” 2019 on 26th of February 2019 in Blauer Salon, Mehringhof.

In 2018, the antimilitarist camp “Disarm Rheinmetall - War starts here” took place in nterlüß near Celle in Lower Saxony. It was a week full of program, spontaneity, resoluteness, anger, grief, remembrance, education, culture and an approach to grassroot-democratic life. Among other things, there was a demonstration and a blockade of the access road to the Rheinmetall plant.

Rheinmetall is Germany’s largest armaments company and produces armored vehicles, weapons and munition. Rheinmetall delivers war materials to reactionary regimes such as Saudi Arabia, Turkey and the United Arab Emirates. The location of Rheinmetall Weapon Munition Inc. in Unterlüß is the base for the development and production of large-caliber weapon systems as well as for the corresponding munition. This includes, for example, the weapon system for the battle tank “Leopard 2” and Rheinmetall’s 50-square-kilometer proving area for “technical military defense investigations”. It is the largest private testing and experimental ground in Europe.

In addition to classic war weapons, one of Rheinmetall’s growing business scope is the securing of borders. This includes surveillance systems - which for example intercept the alarm phone - as well as tanks positioned on the border between Jordan and Syria.

From the 1st till the 9th of 2019, there will again be an antimilitarist camp in Unterlüß. We want to take part in the mobilization from Berlin and plan various actions in advance. On May 28, 2019, the Annual General Meeting of Rheinmetall stockholders* will be held in Berlin. We want to use this event to become active against armament and war and to mobilize for the camp. As a joint preparation we invite you to a meeting onFebruary 26th, 2019 at 19:00 at Blauer Salon in Mehringhof, Gneisenaustr. 2a in Berlin-Kreuzberg. We are looking forward welcoming you and would be happy if you contribute your ideas. If you need translation besides German or English, please contact us. We try to organize it. The invitation is available in different languages (see appendix). Please forward the invitation in the appropriate language to those interested. If you could translate yourself at the meeting, feel free to contact us.

*** türkçe***
“Rheinmetall’ı Silahsızlandır” 2019 kampı için 26.2.2019’da Merhinghof’un, Blauer Salon’unda yapılacak Berlin hazırlık toplantısına çağrı:

Anti-militarist “Rheinmetall’ı Silansızlandır –Savaş burada başlıyor” kampı 2018’de Aşağı Saksonya’da bulunan Celle yakınlarındaki Unterlüß’de kurulmuştu. Programlanmış ya da kendiliğinden belirlenen anlarla ve kararlılıkla; kızgınlıklar, hüzünler, yadedişler, eğitimler, üretimler ve tabandan büyüyen demokratik yaşama yönelik bir yaklaşımla dolu dolu bir hafta yaşandı. Yapılanlar arasında bir gösteri ile Rheinmetall tesislerine giden yolun ablukaya alınması da vardı.

Almanya’nın en büyük savaş donanım şirketi olan Rheinmetall; zırhlı araçlar, silah ve mühimmat üretmektedir. Şirket; Suudi Arabistan, Türkiye ve Birleşik Arap Emirlikleri gibi gerici yönetimlere savaş malzemeleri sağlamaktadır. Rheinmetall Silah ve Mühimmat A.Ş’nin Unterlüß’deki yerleşkesi, yüksek kapasiteli silah sistemlerinin ve bunlara uygun mühimmatın geliştirildiği ve üretildiği üstür. Muharebe tankı “Leopar 2”nin silah sistemi ve Rheinmetall’ın “teknik askeri savunma araştırmaları” için ayırdığı 50 km2’lik tecrübe sahası buradadır örneğin. Söz konusu üs, Avrupa’nın en büyük test etme ve deneyleme zeminidir ve ferdidir. Rheinmetall, faaliyet alanını klasik savaş silahlarına ek olarak sınır güvenliği üzerinden büyütmektedir. Gözetleme sistemleri (örneğin, alarm çağrılarını bulup engellerler) ve Ürdün ile Suriye arasındaki sınıra yerleştirilen tanklar bu alana dahillerdir.

01.-09.09.2019 Unterlüß’de bir anti-militarist kamp daha kurulacak. Berlin’den çıkacak seferin parçası olmak ve yapılacak eylemleri önceden planlamak istiyoruz. Rheinmetall Hissedarları Yıllık Genel Toplantısı 28 Mayıs 2019’da Berlin’de düzenlenecek. Biz bu etkinliği silahlanmaya ve savaşa karşı harekete geçmek ve kamp için seferber olmak adına kullanmak istiyoruz. Bir ek hazırlık olarak da sizi 26.2 2019 günü, saat 19:00’da Mehringhof’un Blauer Salon’unda (Berlin-Kreuzberg, Gneisenaustr 2A) yapılacak toplantıya davet ediyoruz. Sizi karşılamak için can atıyoruz; fikirlerinizle katkıda bulunmanızdan da mutluluk duyarız.Eğer Almanca ve İngilizce dışındaki dillerde tercümeye ihtiyacınız varsa, lütfen bizimle iletişime geçin; düzenlemeyi biz yapmaya çalışalım. Çağrı metnine farklı dillerde ulaşabilir (eklere bakınız) ve ilgilenenlere, onlar için uygun olan dil ile iletebilirsiniz. Toplantıda kendiniz tercüme yapmak isterseniz de, bizimle iletişime geçmekten çekinmeyin lütfen.


*** francais ***

Invitation à la réunion de préparation à Berlin pour le camp d’été 2019 “Désarmer Rheinmetall” qui se tiendra le 26/02/2019 à Blauer Salon, Mehringhof

En 2018, le camp antimilitariste “Désarmer Rheinmetall - la guerre commence ici” s’est tenu à Unterlüß près de Celle en Basse-Saxe. C’était une semaine riche en programme, spontanéité, décision, colère, tristesse, réflexions, éducation, culture et d’un début de vie sous forme de démocratie directe. Il y a eu entre autres une manifestation et un blocage de la rue Zufahrtsstraße menant à l’usine Rheinmetall.

Rheinmetall est la plus grande entreprise allemande d’armement. Elle produit des véhicules blindés, des armes et des munitions. Rheinmetall fournit ses ustensiles de guerre à des régimes réactionnaires comme l’Arabie Saoudite, la Turquie et les Émirats arabes unis. L’entreprise Rheinmetall Waffe Munition GmbH est implantée à Unterlüß d’où elle dirige le développement et la production d’armes de gros calibres et de leurs munitions. Le char de combat Léopard 2 en fait par exemple partie.

D’autre part, le lieu comprend une “zone d’expérimentatiion” de 50 kilomètres carrés, où Rheinmetall mène ses “recherches sur les techniques de combat”. C’est la zone privée de test et d’essai la plus grande d’Europe.

En plus des armes de guerre classiques, Rheinmetall étend son domaine d’activité à la sécurisation des frontières. Des systèmes de surveillance, qui par exemple mettent sur écoute Alarmphone, font partie de son catalogue au même titre que les blindés positionnés à la frontière entre la Jordanie et la Syrie.

En 2019, se tiendra de nouveau un camp antimilitariste à Unterlüß, le 1 jusqu’à 9 septembre. Nous voulons participer à cette mobilisation depuis Berlin et planifier en amont différentes actions. Le 28/05/2019 se tiendra à Berlin la réunion principale des actionnaires de Rheinmetall. Nous voulons profiter de cet événement pour nous positionner contre l’armement et la guerre et pour mobiliser pour le camp d’été. Nous vous invitons à nous organiser lors de la réunion du 26 2019 à Blauer Salon à Mehringhof dans la Gneisenaustr. 2a à Berlin-Kreuzberg. Nous serions ravi.e.s que vous veniez et apportiez vos idées.

*** فارسی ***
دعوت به جلسه مقدماتی برلین برای
.Blauensalon، Mehringhof در 26.02.2019 در تاریخ "Rheinmetall خلع سلاح کردن
کمپ ضد میلیتاریست (ضد جنگ گرا) Niedersachsen در Unterlüß در 2018
برگزار شد. " جنگ از این جا شروع میشود " "Rheinmetall سلاح کردن
بانام خلع
در این کمپ یک هفته ای برنامه های فراوانی از جمله خودپنداری، عزم، خشم،
حافظه، آموزش پایه های اساسی یک زندگی دموکراتیک. فرهنگ و
در این میان تضاهرات و محاصره جاده دسترسی به کارخانه راین متال وجود داشت.

بزرگترین شرکت تسلیحات آلمانی است که یکRheinmetall
نقلیه زرهی٬ سلاح و مهمات تولید می کند. وسایل
و امارات متحده عربی
،به رژیم های ارتجاعی مانند عربستان سعودی، ترکیه Rheinmetall
و امارات متحده عربی ماشینهای جنگی ارسال میکند.
، مکان صلی کارخانه راین متال است ٬جایی که مسئولیت توسعه و تولید تجهیزات
بزرگ و سلاح های کالیبری Unterlüß
دارد.
جنگی٫ پلنگ۲ . به عنوان مثال ٬ سیستم سلاحی برای تانک
به غیر از آن یک زمین به مساحت ۵۰ کیلومتر مربع برای آزمایش این تسلیحات
وجود دارد.
و این بزرگترین آزمایش خصوصی در اروپا است.
علاوه بر سلاحهای جنگی کلاسیک٬
علاوه بر سلاح های جنگی کلاسیک، یک کسب و کار رو به رشد برای حفظ مرزها
توسط این کارخانه است.
سیستم های کنترل برای مثال سیستم شنوایی زنگ هشدار وهمچنین تانک كه در مرز
بین اردن و سوریه قرار دارند.
همچنین در سال 2019( 1. - 9.9.)، در پایان ماه آگوست / آغاز ماه سپتامبر یک
کمپ ضد میلیتاریست در برگزار خواهد شد.
Unterlüß
ما از برلین میخواهیم در این بسیج شرکت کنیم و کارهای دیگری از این گونه را
برنامه ریزی وپیش ببریم.
برقرار میشود. Rheinmetall در تاریخ 28.05.2019، مجمع
عمومی سازمان سهامداران
ما می خواهیم از این رویداد
برای مبارزه با تولید تسلیحات نظامی برای جنگ استفاده کنیم وهمچنین برای
برقراری این کمپ نیز بسیج شویم.
ما از شما دعوت میکنیم تا برای آماده سازی مشترک دراین جلسه در تاریخ ۲۹
ژانویه ۲۰۱۹ در سالن آبی حضور داشته
باشید.Berlin-Kreuzberg ٬Gneisenaustr 2 a ٫Mehringhof
ما خوشحال میشویم که شما با ایده های خود به ما پیوندید.

***kurdî***

Vexwendin

ji bo civîna amadekirina kampa “/Rheinmetall/ entwaffnen!” (“/Rheinmetall/ bêçek bikin!”) li 2019.

Dema civînê: 26.02.2019, saet 7 êvarê
Cîh: Blauer Salon, Mehringhof

Di sala 2018’an de li gundê Unterlus nêzî bajarê Celle (Niedersachsen) kampa aktivîstan bi navê “/Rheinmetall/ entwaffnen! - şer li vir destpêdike” pêk hat. Li wêderê bernameyek dewlemend tijî perwerde, çand, bîranîn û meş hebû. Beşdar bi hev re jî jiyaneke komînal ji xwe re çêkirine. Rojeke bîle dorpêçkirineke demokratîk li hemberî şirketa /Rheinmetall/ çêbû.

Rheinmetall li Elmanya şirketa herî mezin a çêkirina sîlehan, tank û cebilxane ye. Wan silehan difiroşin rejîmên desthilatdar weki Tirkiye û Erebîstana Siûdî. Li gundê Unterlus cîhê çêkirina cebilxane ye. Li vir mesela namlû û roket ji bo tankên tipa ”Leopard 2” tên çêkirin.Şirketa /Rheinmetall /jî bi ‘karê ewlehîya sinoran’ pere qezenc dike. Mesela tankên wan jî li ser sinorê Sûriye-Ûrdûn tên bi kar  anîn.Ji ber vê yekê em dixwazin di sala 2019 de jî kamp li hemberî vê şirketê li dar bixin. Dê 1. heta 9. îlonê dîsa li Unterlus çêbibe. Lê beriya vê jî em ê li Berlinê çalakî bikin. Di 28.05.2019’an de li Berlinê civîna mezin a xwedanên parê a şirketa /Rheinmetall /heye. Em dixwazin li hemberî vê jî li Berlinê protesto bikin û helwesta xwe li hemberî çêkirina çekan û şer nîşan bidin.

Ji bo em çalakiyên xwe hazir bikin, em dixwazin di 26.02.2019’an de li Mehringhof (Gneisenaustrasse 2a) hevdu bibînin. Em ê bi hatina we kêfxweş bibin.

Eger ji bilî Elmanî û Ingilizî di civîna me da tercume ji we re pêwist bibe, hûn dikarin berî agahî bidin me û em ê wergêreki peyda bikin. Ev vexwendin jî – wek hûn dibînin – me bi zimanên cûda zivirand. Hûn dikarin bidin hevalên xwe bi zimaneke ku ew dizanin bixwînin. Eger hûn bikaribin li civîna me ji bo hevalên din tercume bikin, ew jî hûn dikarin ji me re bêjin. Em gorî vê pilana tercume li civînê amade dikin.

Rote Zone: Let`s talk about sexism

[iL*] - 16. Februar 2019 - 17:59

 

Wir müssen reden – über den Umgang mit sexueller und sexualisierter Gewalt in unseren politischen Strukturen. Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft, Gewalt gegen Frauen* ist nach wie vor alltäglich. Sie passiert überall, auch in sich als links und feministisch verstehenden Zusammenhängen. Nur wenn wir das anerkennen, können wir handlungsfähig werden. Auch in Gruppen der Interventionistische Linken, unserer Organisation, gab es Vorfälle sexueller und sexualisierter Gewalt. Sie waren der zwingende Anlass, einen Leitfaden zum Umgang mit sexueller/sexualisierter Gewalt in unseren Strukturen zu entwickeln. In unserer Roten Zone im Februar möchten wir euch diesen Leitfaden vorstellen und mit euch darüber ins Gespräch kommen. Wir haben Menschen eingeladen, die über ihre Arbeit in einer Unterstützer*innengruppe, einer Täterarbeitsgruppe und einer Ansprechgruppe berichten werden, in denen sie sich mit Gewaltvorfällen auseinandersetzen.

All Genders welcome!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Kritischer Stadtspaziergang durch Darmstadt

[iL*] - 15. Februar 2019 - 17:48

Geld oder Wohnung!? Wohnungsmarkt, Profitlogik und Strategien zur Vergesellschaftung

Während explodierende Mietpreise in Darmstadt und anderen Städten immer mehr Menschen vor existenzielle Herausforderungen stellen, profitieren private Immobilienkonzerne von der städtischen Wohnungsknappheit und der aussichtslosen Situation tausender Mieterinnen und Mieter.

Dass Mieten immer weiter steigen und Wohnungen immer knapper werden, ist jedoch kein Naturphänomen. Der private Wohnungsmarkt, auf dem die allermeisten von uns angewiesen sind, wurde in den letzten Jahren liberalisiert. Börsennotierte Immobilienunternehmen, wie die Vonovia AG oder die Deutsche Wohnen, erwirtschaften hier mit ihren riesigen aufgekauften Wohnungsbeständen hohe Gewinne. Wohnungen werden so zum Renditeobjekt, dass es möglichst profitabel auszunutzen gilt.

Gegen die Profitlogik auf dem Wohnungsmarkt regte sich in den vielen stadtpolitischen Kämpfen der letzten Jahre Widerspruch. Die „Recht auf Stadt“-Bewegung diskutiert immer wieder Möglichkeiten, wie Wohnraum im Sinne der Allgemeinheit demokratisch verwaltet werden kann.

Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir uns mit den Ursachen und Folgen einer weitgehend privatisierten Wohnungswirtschaft beschäftigen, Strategien zur Vergesellschaftung von Wohnraum diskutieren und den ganz normalen Mietenwahnsinn in Darmstadt mit einem kritischen Stadtspaziergang erkunden.

Offenes Treffen

[iL*] - 15. Februar 2019 - 17:44

Weg mit §218 und 219a ! Alter Hut? Bürgerliche Forderung? Oder ein weiterer Schritt zur Abschaffung des Patriarchats?

 

Kurz vor dem feministischen Lieblingsmonat März diskutieren wir das linksradikale Potenzial der aktuellen Debatten um die Abschaffung der sogenannten Abtreibungsparagrafen. Denn die Forderung nach Selbstbestimmung über unsere Körper muss eine Veränderung im Strafgesetzbuch übersteigen.

Komm vorbei, rede mit, lern‘ uns kennen – wir freuen uns.

Unser Umgang mit Bildern von politischen Aktionen

[iL*] - 13. Februar 2019 - 16:02

Mit Fotos von politischen Aktionen wollen wir verantwortungsbewusst umgehen. Unsere Aufnahmen sollen weder der Kriminalisierung in die Hände spielen noch die Gefahr von Bedrohungen durch Nazis erhöhen oder Schikanen am Arbeitsplatz zur Folge haben.
Gleichzeitig finden die meisten Demos und Aktionen bewusst in der Öffentlichkeit statt. Oft entstehen hunderte Film- und Fotoaufnahmen. Viele durch die Teilnehmer*innen selbst, andere durch die Polizei oder durch die Presse. Die Öffentlichkeit ist auch ein Schutz vor Polizeigewalt oder Kriminalisierung. Deshalb laden wir die Presse zu unseren Aktionen häufig explizit ein.

Wenn wir selbst Foto- oder Filmaufnahmen machen, dann geht es uns um Öffentlichkeitsarbeit insbesondere in den sozialen Medien. Wir wollen durch eigene Berichterstattung die Wirkung der Aktionen vergrößern. Wir wollen zeigen und erzählen, was passiert ist, die Stimmung einfangen und Mut machen für weitere Aktionen.

Dafür brauchen wir wenige, aber ausdrucksstarke Bilder. Manchmal sind auf diesen auch Teilnehmer*innen zu erkennen und wir finden die von einigen praktizierte Verpixelung in einigen Fällen sinnvoll, in anderen aber auch nicht. Leidenschaft, Empörung, Wut, Entschlossenheit, Solidarität und anderen Emotionen zeigen sich bei Menschen vor allem im Gesicht. Und wir wollen auch nicht den Eindruck erwecken, als sei politisches Engagement, massenhafter Ungehorsam oder die jeweilige Aktion so gefährlich und exklusiv, dass alle Teilnehmenden ihre Identität schützen müssten.

Was wir möglichst gar nicht fotografieren und auf keinen Fall mit erkennbaren Merkmalen veröffentlichen:

  • Alle Situationen, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit kriminalisiert werden.
  • Menschen oder Gruppen, die erkennbar nicht auf Bildern auftauchen wollen, die z.B. ihren Schal hochgezogen haben oder das Transparent auf Augenhöhe tragen.
  • Nah- und Portraitaufnahmen, es sei denn mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Abgebildeten.

Außerdem sind wir sensibel für den jeweiligen Anlass: Eine praktische Antifa-Aktion ist etwas anderes als eine Seebrücken-Demo. Absprachen in Bündnissen oder die Position der Veranstalter*innen werden von uns selbstverständlich respektiert.
Wir wissen, dass es um die Frage von Gesichtern auf Fotos viel Streit und Auseinandersetzung gibt und dass nicht alle unseren Umgang richtig finden werden. Auch in der IL gibt es hierzu eine laufende Diskussion und unterschiedliche Positionen. Deshalb machen wir unseren Umgang hiermit transparent.

Interventionistische Linke Hamburg, Januar 2019

P.S.: Falls du selbst auf einem Foto auftaucht, das du lieber nicht veröffentlicht sehen willst: Eine kurze Nachricht an nofotohamburg@interventionistische-linke.de (PGP-Key folgt in Kürze) und wir nehmen das Bild sofort aus dem Netz.

Striking the Reproduction

[iL*] - 12. Februar 2019 - 17:12

Wir wollen ein gutes Leben für alle! – Diese zentrale feministische Forderung ist nach wie vor aktuell, sind Missstände wie Pflegenotstand und der Mangel an KiTa-Plätzen doch in aller Munde. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zu einem zentralen familienpolitischen Leitbild geworden, bedeutet unter den gegebenen Bedingungen faktisch
aber für die allermeisten – vor allem Frauen*, die Doppelbelastung von Lohnarbeit und unbezahlter Care-Arbeit in Kauf nehmen zu müssen.

Care-Arbeit bezeichnet dabei alle Tätigkeiten rund um Pflege, Sorge und Erziehung. Diese für eine Gesellschaft unverzichtbaren Tätigkeiten benötigen Gespräche und/oder Zeit und lassen sich darum nur bedingt den kapitalistischen Logiken von Wettbewerb und Profitmaximierung unterordnen. Als Folge müssen diese Tätigkeiten häufig unentlohnt im
Privaten oder entlohnt unter prekären Bedingungen ausgeführt werden - Überstunden und schlechte Löhne sind an der Tagesordnung. All dies sind Symptome einer Krise der sozialen Reproduktion.

In dieser Veranstaltung wollen wir zum einen näher betrachten, was genau „Krise der sozialen Reproduktion“ eigentlich bedeutet. Zum anderen wollen wir einen Blick auf den Krankenhausstreik und den Frauen*streik werfen: Welche Unterschiede und Potenziale haben diese beiden Streikformen, um der Krise der Reproduktion zu begegnen? Und inwiefern sind sie Ansatzpunkte, um Care-Arbeiten mehr ins Zentrum gesellschaftlicher Forderungen zu rücken?

Julia ist Aktivistin der interventionistischen Linken und hat sich gemeinsam mit der Gesundheits-AG der Berliner Ortsgruppe an den Kämpfen für mehr Personal im Krankenhaus beteiligt.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Julia und euch!

Seebrücke Darmstadt - Demonstration

[iL*] - 5. Februar 2019 - 14:52

Seenotrettung ist kein Verbrechen –
Darmstadt zum sicheren Hafen

Im Juni 2018 sichtete das Rettungsschiff „Seefuchs“ vor der lybischen Küste ein in Seenot geratenes Boot und bat – der Routine entsprechend – beim Maritime Rescue Coordination Centre in Rom um die Genehmigung die Schiffbrüchigen anzusteuern. In dieser Nacht wurde diese jedoch verwehrt – alle 220 Menschen an Bord ertranken.

Dieses Ereignis ist kein Einzelfall. Das Wegschauen gegenüber dem Sterben auf dem Mittelmeer hat System. Zivile Rettungsorganisationen werden nicht nur massiv an ihrer Arbeit gehindert sondern auch kriminalisiert: Aktivist*innen werden angeklagt und müssen teilweise mit lebenslänglichen (!) Haftstrafen rechnen. Gleichzeitig verschließt Europa die Augen gegenüber dem Schutzbedürfnis der flüchtenden Menschen.

Die Wahlergebnisse der letzten Jahre quer durch alle Länder Europas spiegeln einen besorgniserregenden Trend wieder, der in einem immer tödlicheren europäischen Grenzregime gipfelt:
Im September 2018 ertrank jede*r Fünfte bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren - seit 1993 starben dabei über 35 000 Menschen. Vor den Toren Europas - vor UNSEREN Toren - befindet sich ein Massengrab!

Wir bauen eine Brücke zu sicheren Häfen!

Statt geschlossenen Grenzen brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen. Viele Fluchtursachen wurden u.a. durch sogenannte „humanitäre” Interventionen, unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung oder durch Maßnahmen zur Sicherung des „Freien Marktes“ – in unserem Namen -  überhaupt erst geschaffen.
SEEBRÜCKE Darmstadt ist Teil einer internationalen Bewegung, in deren Namen bereits 150 000 Menschen protestierten. Sie steht für Menschlichkeit und Solidarität und ist damit nicht allein: Im September demonstrierten tausende auf der antirassistischen Parade WE’LL COME UNITED in Hamburg, nur zwei Wochen später fanden sich in Berlin ca. 250.000 Menschen zu UNTEILBAR, einer der größten Demonstrationen in der Geschichte der Bundesrepublik, zusammen.
Wir fordern:
    • Die sofortige Einstellung aller Ermittlungen gegen Akteur*innen der zivilen Seenotrettung. Seenotrettung ist kein Verbrechen, sondern Pflicht!
    • Sichere und legale Zugangswege. Menschen müssen Asyl beantragen können ohne vorher ihr Leben zu riskieren!
    • Die Schließung des Darmstädter Abschiebegefängnisses - Bleibeperspektiven statt Abschiebepolitik!
    • Eine Stadt für alle. Solidarische Gemeinschaften statt Rassismus und Abschottung!
Werde Teil von Seebrücke Darmstadt.
Komm zur Demonstration am 09.02.19

Aufruf: Kein Krieg in Nordyrien

[iL*] - 25. Januar 2019 - 20:07
#RiseUp4Rojava– Aufruf zur Beteiligung an den Globalen Aktionstagen vom 27. und 28.01.19 - Solidarität sichtbar machen in Mannheim!

Am 27. Januar 2015 wurde die Stadt Kobane in Rojava (Nordsyrien), nach monatelangen erbitterten Kämpfen und dem Widerstand der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) und YPG (Volksverteidigungseinheiten), gegen Daesh (Islamischer Staat) verteidigt und befreit. Damals strömten Tag für Tag, Woche um Woche Menschen auf der ganzen Welt auf die Straßen um ihre Solidarität mit dem Widerstand kundzutun. Die Menschen vor Ort haben immer wieder ihre Freude über die Nachrichten von Aktionen, Demonstrationen und Ähnlichem aus dem Rest der Welt ausgedrückt. So wurde Kobane zum Symbol eines gemeinsamen Kampfes und internationaler Solidarität.

70 Jahre zuvor, am 27. Januar 1945, wurde das KZ Auschwitz befreit. Millionen von Menschen wurden unter dem deutschen Faschismus aus antisemitischen, rassistischen, politischen, religiösen, sozialen, biologistischen und ökonomischen Gründen ermordet und verfolgt. Im Vermächtnis der Überlebenden sehen wir uns in der Verantwortung den Faschismus, egal wo er versucht Fuß zu fassen, mit allen Mitteln und auf allen Ebenen zu verhindern.

Der Tag der Befreiung von Auschwitz muss für uns ein Tag des Gedenkens an die Opfer des NS-Faschismus sein, sowie ein Tag der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit der hiesigen Geschichte. Der industriell geplante und durchgeführte Holocaust an den europäischen Juden und Jüdinnen blieb bisher singulär in der Geschichte. Doch sollten wir uns bewusstmachen, dass das erneute Aufkeimen vom Faschismus in vielen Teilen der Welt das Leben an Sich erneut auf brutalste Art und Weise bedroht. Die Ereignisse und Entwicklungen im türkischen Staat sowie die im Mittleren Osten generell sind nicht losgelöst vom Rechtsruck in Europa und anderen Teilen der Welt zu betrachten. In dem Sinne wollen wir dieses Jahr nutzen, die Verbindung von der Ökonomie und Politik Europas und vor allem Deutschlands zum Regime in der Türkei offen zu legen und dem konkrete Aktionen entgegen zu setzen.

Türkische Kriegsdrohungen und Aufruf zum zivilem Ungehorsam

Nun, fast vier Jahre nach der Befreiung Kobanes und fast ein Jahr nach dem Beginn des Angriffskrieges der türkischen Armee gegen den Kanton Afrin, droht Erdogan erneut die Demokratische Förderation Nordostsyrien anzugreifen. Im Geiste des Widerstands von Kobane hat die Internationalistische Kommune in Rojava deswegen dazu aufgerufen, den 27. und 28. Januar zu Tagen des globalen Widerstands gegen den türkischen Faschismus zu machen. Durch vielfältige Aktionen des zivilen Ungehorsams soll in aller Deutlichkeit gezeigt werden, dass Rojava nicht alleinsteht.

Solidarität sichtbar machen

Am 28. Januar wollen wir unsere Solidarität mit Rojava sichtbar machen. Wir rufen dazu auf in der ganzen Stadt die Fahnen der YPJ und YPG, aber auch Transparente mit den Symbolen der internationalistischen Kommune, der ökologischen Kampagne „Make Rojava Green Again“ oder anderen Solidaritätsbekundungen aufzuhängen. Lasst uns in allen Häusern - von linken Wohnprojekten über Nachbarschaftshäuser bis hin zur Uni, Schule, Arbeitsplatz und dem eigenen Wohnraum - Banner und Flaggen aufhängen. Wir, die hier in Mannheim für eine solidarische Zukunft streiten – in antirassistischen, feministischen und ökologischen Kämpfen, im Kampf gegen die steigenden Mieten, im Betrieb oder in alternativen Projekten und Stadtteilversammlungen – wollen unsere Verbundenheit mit dem gesellschaftlichen Aufbruch in Rojava offen zeigen. Wir wollen zeigen, dass die Revolution in Nordostsyrien auch die unsere ist. Dass wir die dort gelebte Utopie – eine Gesellschaft beruhend auf Basisdemokratie, Geschlechterbefreiung und Ökologie – auch hier verteidigen werden!

Lasst uns gemeinsam Schulter an Schulter gegen Faschismus stehen. Solidarität heißt Widerstand. Kampf dem Faschismus in jedem Land!

Teilt eure Aktionen und Bilder unter #RiseUp4Rojava (auf Twitter oder anderen SocialMedia)

Aufruf der Internationalistischen Kommune: internationalistcommune.com
Aufruf der Kampange Make Rojava Green Again: makerojavagreenagain.org

Kundgebung gegen das Sterben im Mittelmeer - #opentheports

[iL*] - 24. Januar 2019 - 21:36

Mindestens 170 Ertrunkene allein am letzten Wochenende, erneut 47 Gerettete auf der "Sea Watch 3", die in keinen Hafen einlaufen dürfen und illegale Rückschiebungen nach Libyen, wo kriegerische Auseinandersetzungen, Folter und Vergewaltigungen in den Camps an der Tagesordnung sind.

Italiens faschistischer Innenminister Salvini sagte gegenüber der Presse, die italienischen Häfen blieben geschlossen und die Sea Watch 3 solle die Geretteten direkt nach Hamburg bringen. Natürlich ist das Polemik und wegen der Länge der Reise auch absurd. Aber nach Hamburg - warum eigentlich nicht?

Hamburg ist ein "sicherer Hafen", so hat es die Bürgerschaft beschlossen. Ein sicherer Hafen kann nicht einfach abwarten, sondern muss sich aktiv einschalten, wenn Menschen auf der Flucht sterben oder zum Spielball der Politik gemacht werden. Hamburg hat Platz - also holen wir die 47 von der Sea Watch 3 in unsere Stadt!

Wir fordern von Bürgermeister Tschentscher:

  • Erneuern Sie gegenüber dem Bundesinnenministerium schriftlich Ihre Aufnahmebereitschaft für die von der Sea Watch 3 geretteten Menschen und erklären Sie diese Bereitschaft auch noch einmal öffentlich.
  • Verfassen sie ein gemeinsames Schreiben mit den anderen “Sicheren Häfen” und bekräftigen sie nochmals ihren gemeinsame Willen zur Aufnahme.
  • Nutzen Sie Ihre Netzwerke, um Druck auf die Bundesregierung auszuüben und ein Ende der tödlichen Abschottungspolitik der EU zu fordern.
  • Zeigen Sie durch konkretes Handeln in Ihrer Kommune und einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit, dass eine humanitäre und solidarische Aufnahmepolitik möglich ist.
Sonntag 27. Januar, 14 Uhr  an den St. Pauli Landungsbrücken (Freifläche
am Ende der S-Bahn-Fußgängerbrücke, direkt am Wasser)

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