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Sammlung von Newsfeeds

Café Arranca: Eindrücke aus Rojava

[iL*] - 19. März 2026 - 12:57
Bei unserem Café Arranca im April wird es eine Live-Schalte zu Genoss*innen in Rojava geben. Dabei gibt es Informationen zur aktuellen Situation vor Ort sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese bginnt um 20 Uhr, ab 19 Uhr gibt es veganes Essen. Weitere Infos folgen.

Nein zum Krieg gegen uns!

[iL*] - 19. März 2026 - 12:51
Rede zum Feministischen Kampftag 2026

Am 8. März haben wir uns als Teil des feministischen Bündnisses Mannheim an der Demonstration zum internationalen feministischen Kampftag, beteiligt. Schon ein paar Stunden zuvor haben wir den Marktplatz für die Schlusskundgebung mit unseren Plakaten geschmückt. Die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft ist auch ein Angriff auf die Errungenschaften vergangener feministischer Kämpfe. In unserer Rede haben wir dazu  gesagt:

 

Wir sagen NEIN zur Militarisierung und zum patriarchalen Krieg gegen uns!

Aus queerfeministischer Perspektive gehen Militarisierung und Patriarchat immer Hand in Hand und bedeuten Gehorsam, Härte, Dominanz sowie die Festschreibung stereotyper, binärer Geschlechterrollen.
Die gerade stattfindende Militarisierung und  die daraus unweigerlich folgenden Kriege sind patriarchale Gewalt in ihrer extremsten Form, nicht nur gegen uns flinta*.

Die Regierung unter Friedrich Merz sagt wir müssen uns mittels Aufrüstung und Militarisierung schützen.
Ich frage: Um wessen Sicherheit geht es denn hier eigentlich?
Denn eines ist klar: gegen uns herrscht bereits Krieg, wir befinden uns nicht in Sicherheit:
Wenn täglich Feminizide geschehen, wenn sexualisierte Gewalt zum Alltag gehört, wenn queerfeindliche Angriffe zunehmen, dann sind wir nicht sicher.
In Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften steigt häusliche Gewalt durch Kriegsheimkehrer massiv an. Sexualisierte Gewalt und Versklavung von flinta* werden ganz bewusst als widerliche Kriegswaffe eingesetzt.
Die momentan stattfindende Militarisierung will dies und viele Grausamkeiten mehr legitimieren und zum Normalzustand erheben.
Militiarisierung bedeutet im weiteren, dass zivile Infrastruktur für militärische Zwecke entfremdet wird. Während Milliarden in Aufrüstung fließen, fehlt das Geld überall sonst:
In Frauenhäusern, in Beratungsstellen, im sozialen Wohnungsbau, in der Bildung, in der Pflege und in den Krankenhäusern. So vieles davon ist jetzt schon kaputt gespart und ein Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht in Sicht.

Junge Menschen sollen wieder zum Dienst an der Waffe und zur Verteidigung des Vaterlandes verpflichtet werden. Die aktuelle Werbekampagne der Bundeswehr ist höchst manipulativ: finanzielle Anreize sollen über das hinwegtäuschen, was junge Menschen tatsächlich bei der Bundeswehr erwartet: nämlich die Ausbildung zum Töten, zum Gehorsam und zur Entmenschlichung!
Wir solidarisieren uns mit allen  Menschen, die ihre Wehrbescheide vernichten, die verweigern und sich nicht von der Kriegslogik vereinnahmen lassen!
Denn dieses Vaterland mit seinen kapitalistischen Festungsgrenzen ist es nicht wert, verteidigt zu werden!

Wir fordern hier und heute und laut:
+ das Ende patriarchaler Gewaltverhältnisse
+ Vergesellschaftung von Care-Arbeit statt Finanzierung von Aufrüstung
+ Schutz vor misogyner und queerfeindlicher Gewalt in all ihren Formen

Unsere selbstbestimmten Körper dienen niemals dem Krieg!

Feminismus für alle - Wehrpflicht für Keine*n

 

Rote Zone: Hausbesetzungen, Aktivismus & Stadtentwicklung in Hannover

[iL*] - 17. März 2026 - 8:35

 

Im Dezember 1971 wurde in Hannover ein Haus in der Arndtstraße besetzt. Trotz schneller Räumung war es der Startschuss für die Entstehung selbstverwalteter Jugendzentren in der Stadt - von Döhren bis Badenstedt, von Kleefeld bis in die Nordstadt. In den 80er Jahren war die Hochzeit der Häuserkämpfe in Hannover. Auch wenn Besetzungen oft geräumt wurden, konnten so Häuser vor dem Abriss gerettet werden. Zuletzt wurde 1987 Sprengel erneut besetzt und nach Jahren Kampf und Verhandlungen wurde ein Teil Geländes legalisiert.
Im Sommer 2025 erscheint das Buch "Das Haus gehört UNS ALLEN!" in dem die Geschichte der Hausbesetzungen und selbstverwalteter Gemeinschaftsprojekte in Hannover ausführlich beschrieben wird. Wir haben die Autorin Tanja Tschöke in die Rote Zone eingeladen, um mit ihr über die Auswirkungen selbstverwalteter Projekte auf die Stadtentwicklung gestern, heute und morgen zu sprechen.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Raus zum Feministischen Kampftag am 8. März!

[iL*] - 6. März 2026 - 17:42
Seit über hundert Jahren rufen feministische Gruppen am 08. März dazu auf, gegen das Patriarchat auf die Straße zu gehen! Die im letzten Jahrhundert erkämpften Rechte für FLINTA*s (Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen) sind angesichts des fortschreitenden autoritären Backlashs so gefährdet wie lange nicht mehr und unser Kampf umso notwendiger.
Einen Kampf gegen diejenigen, die aktuell aufrüsten. Aufrüsten für Angriffe gegen Länder, gegen Geflüchtete, ebenso wie für Angriffe auf körperliche Selbstbestimmung von FLINTA*s.
Von Iran, Rojava, Sudan oder Palästina - Wir schauen auf tyrannische Regime, Angriffs- und Bürgerkriege und auf koloniale Machtgefüge und westliche Staaten, die Völkerrechte brechen. Der Raum für militärische Machtpolitik wächst und löst eine Militarisierungswelle aus, die durch die Welt rollt. Während die BRD einen Wehretat in Rekordhöhe finanziert, finden massive Kürzungen im Sozialbereich statt. Legitimiert wird das Ganze als vermeintliche Sicherheitspolitik.

Wir fragen uns, um wessen Sicherheit es hier eigentlich geht?

Denn FLINTAs sind bereits jetzt massiv von Gewalt betroffen. Jeden Tag werden FLINTAs aufgrund ihres Geschlechts ermordet, erleben sexistische Übergriffe und andere Formen patriarchaler Gewalt.
Gewalt, die in Kriegsgebieten und militarisierten Gesellschaften noch weiter ansteigt.

Frieden sieht anders aus! Wir sagen Nein zum Krieg gegen uns!
Wir wehren uns und bilden starke Bande gegen Faschismus, Patriarchat und Krieg!

Wir wollen in einer Welt leben, in der feministische Grundsätze eine Selbstverständlichkeit und keine Utopie sind!

Organisiert euch in feministischen Gruppen und sagt dem Patriarchat dem Kampf an!

Nein zum Krieg in Rojava, Sudan, Palästina, Iran!

Raus auf die Straße zum Feministischen Kampftag am 08. März!

Kundgebung von AdS, WuT und NoT am 07.03. um 18:30 Ludwigsplatz - all gender
Demonstration des 8. März-Bündnis am 08.03. um 15:00 Uhr Plärrer - all gender


Weitere Informationen siehe Link mit Übersicht

 

 

 

FLINTA* Fight Back

[iL*] - 4. März 2026 - 20:07

Heraus zum internationalen feministischen Kampftag  - auch in Hannover

Für einen gutes und sicheres Leben für alle FLINTA*

Feministisch. Sichtbar. Die Straße gehört uns!

FLINTA*-Bündnis zum 8. März

Rechte Gewalt in Niedersachsen in den 80er & 90ern – und der Widerstand dagegen

[iL*] - 4. März 2026 - 19:40


Rechte Gewalt in Niedersachsen in den 80er & 90ern – und der Widerstand dagegen

Bereits vor den „Baseballschlägerjahren“ der 1990er Jahre entwickelte sich rechte Gewalt in einigen Regionen Niedersachsens zu einem Alltagsphänomen.

In dem Vortrag wird anhand lokaler Beispiele aus Hannover und Südniedersachsen die Entwicklung der extremen Rechten vor und kurz nach der deutschen Einheit genauer betrachtet. Es wird dargelegt, wo und wie in erster Linie Neonazis Angsträume kreierten, aber auch Niederlagen erlitten. Die damalige (anti-)nazistische Praxis wird schließlich mit den jüngsten Formierungserfolgen der extremen Rechten verglichen. Es soll diskutiert werden, was aus den historische Beispielen für eine heutige antifaschistische Praxis folgt.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

 

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