Sammlung von Newsfeeds
Café Arranca: Eindrücke aus Rojava
Nein zum Krieg gegen uns!
Am 8. März haben wir uns als Teil des feministischen Bündnisses Mannheim an der Demonstration zum internationalen feministischen Kampftag, beteiligt. Schon ein paar Stunden zuvor haben wir den Marktplatz für die Schlusskundgebung mit unseren Plakaten geschmückt. Die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft ist auch ein Angriff auf die Errungenschaften vergangener feministischer Kämpfe. In unserer Rede haben wir dazu gesagt:
Wir sagen NEIN zur Militarisierung und zum patriarchalen Krieg gegen uns!
Aus queerfeministischer Perspektive gehen Militarisierung und Patriarchat immer Hand in Hand und bedeuten Gehorsam, Härte, Dominanz sowie die Festschreibung stereotyper, binärer Geschlechterrollen.
Die gerade stattfindende Militarisierung und die daraus unweigerlich folgenden Kriege sind patriarchale Gewalt in ihrer extremsten Form, nicht nur gegen uns flinta*.
Ich frage: Um wessen Sicherheit geht es denn hier eigentlich?
Denn eines ist klar: gegen uns herrscht bereits Krieg, wir befinden uns nicht in Sicherheit:
Wenn täglich Feminizide geschehen, wenn sexualisierte Gewalt zum Alltag gehört, wenn queerfeindliche Angriffe zunehmen, dann sind wir nicht sicher.
In Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften steigt häusliche Gewalt durch Kriegsheimkehrer massiv an. Sexualisierte Gewalt und Versklavung von flinta* werden ganz bewusst als widerliche Kriegswaffe eingesetzt.
Die momentan stattfindende Militarisierung will dies und viele Grausamkeiten mehr legitimieren und zum Normalzustand erheben.
Militiarisierung bedeutet im weiteren, dass zivile Infrastruktur für militärische Zwecke entfremdet wird. Während Milliarden in Aufrüstung fließen, fehlt das Geld überall sonst:
In Frauenhäusern, in Beratungsstellen, im sozialen Wohnungsbau, in der Bildung, in der Pflege und in den Krankenhäusern. So vieles davon ist jetzt schon kaputt gespart und ein Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht in Sicht.
Junge Menschen sollen wieder zum Dienst an der Waffe und zur Verteidigung des Vaterlandes verpflichtet werden. Die aktuelle Werbekampagne der Bundeswehr ist höchst manipulativ: finanzielle Anreize sollen über das hinwegtäuschen, was junge Menschen tatsächlich bei der Bundeswehr erwartet: nämlich die Ausbildung zum Töten, zum Gehorsam und zur Entmenschlichung!
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die ihre Wehrbescheide vernichten, die verweigern und sich nicht von der Kriegslogik vereinnahmen lassen!
Denn dieses Vaterland mit seinen kapitalistischen Festungsgrenzen ist es nicht wert, verteidigt zu werden!
+ das Ende patriarchaler Gewaltverhältnisse
+ Vergesellschaftung von Care-Arbeit statt Finanzierung von Aufrüstung
+ Schutz vor misogyner und queerfeindlicher Gewalt in all ihren Formen
Unsere selbstbestimmten Körper dienen niemals dem Krieg!
Feminismus für alle - Wehrpflicht für Keine*n
Rote Zone: Hausbesetzungen, Aktivismus & Stadtentwicklung in Hannover
Im Dezember 1971 wurde in Hannover ein Haus in der Arndtstraße besetzt. Trotz schneller Räumung war es der Startschuss für die Entstehung selbstverwalteter Jugendzentren in der Stadt - von Döhren bis Badenstedt, von Kleefeld bis in die Nordstadt. In den 80er Jahren war die Hochzeit der Häuserkämpfe in Hannover. Auch wenn Besetzungen oft geräumt wurden, konnten so Häuser vor dem Abriss gerettet werden. Zuletzt wurde 1987 Sprengel erneut besetzt und nach Jahren Kampf und Verhandlungen wurde ein Teil Geländes legalisiert.
Im Sommer 2025 erscheint das Buch "Das Haus gehört UNS ALLEN!" in dem die Geschichte der Hausbesetzungen und selbstverwalteter Gemeinschaftsprojekte in Hannover ausführlich beschrieben wird. Wir haben die Autorin Tanja Tschöke in die Rote Zone eingeladen, um mit ihr über die Auswirkungen selbstverwalteter Projekte auf die Stadtentwicklung gestern, heute und morgen zu sprechen.
Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.
Raus zum Feministischen Kampftag am 8. März!
Einen Kampf gegen diejenigen, die aktuell aufrüsten. Aufrüsten für Angriffe gegen Länder, gegen Geflüchtete, ebenso wie für Angriffe auf körperliche Selbstbestimmung von FLINTA*s.
Von Iran, Rojava, Sudan oder Palästina - Wir schauen auf tyrannische Regime, Angriffs- und Bürgerkriege und auf koloniale Machtgefüge und westliche Staaten, die Völkerrechte brechen. Der Raum für militärische Machtpolitik wächst und löst eine Militarisierungswelle aus, die durch die Welt rollt. Während die BRD einen Wehretat in Rekordhöhe finanziert, finden massive Kürzungen im Sozialbereich statt. Legitimiert wird das Ganze als vermeintliche Sicherheitspolitik.
Wir fragen uns, um wessen Sicherheit es hier eigentlich geht?
Denn FLINTAs sind bereits jetzt massiv von Gewalt betroffen. Jeden Tag werden FLINTAs aufgrund ihres Geschlechts ermordet, erleben sexistische Übergriffe und andere Formen patriarchaler Gewalt.Gewalt, die in Kriegsgebieten und militarisierten Gesellschaften noch weiter ansteigt.
Frieden sieht anders aus! Wir sagen Nein zum Krieg gegen uns!
Wir wehren uns und bilden starke Bande gegen Faschismus, Patriarchat und Krieg!
Organisiert euch in feministischen Gruppen und sagt dem Patriarchat dem Kampf an!
Nein zum Krieg in Rojava, Sudan, Palästina, Iran!Raus auf die Straße zum Feministischen Kampftag am 08. März!
Kundgebung von AdS, WuT und NoT am 07.03. um 18:30 Ludwigsplatz - all genderDemonstration des 8. März-Bündnis am 08.03. um 15:00 Uhr Plärrer - all gender
Weitere Informationen siehe Link mit Übersicht
FLINTA* Fight Back
Heraus zum internationalen feministischen Kampftag - auch in Hannover
Für einen gutes und sicheres Leben für alle FLINTA*
Feministisch. Sichtbar. Die Straße gehört uns!
FLINTA*-Bündnis zum 8. März
Rechte Gewalt in Niedersachsen in den 80er & 90ern – und der Widerstand dagegen
Rechte Gewalt in Niedersachsen in den 80er & 90ern – und der Widerstand dagegen
Bereits vor den „Baseballschlägerjahren“ der 1990er Jahre entwickelte sich rechte Gewalt in einigen Regionen Niedersachsens zu einem Alltagsphänomen.
In dem Vortrag wird anhand lokaler Beispiele aus Hannover und Südniedersachsen die Entwicklung der extremen Rechten vor und kurz nach der deutschen Einheit genauer betrachtet. Es wird dargelegt, wo und wie in erster Linie Neonazis Angsträume kreierten, aber auch Niederlagen erlitten. Die damalige (anti-)nazistische Praxis wird schließlich mit den jüngsten Formierungserfolgen der extremen Rechten verglichen. Es soll diskutiert werden, was aus den historische Beispielen für eine heutige antifaschistische Praxis folgt.
Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.
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